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Kategorie: Wanderungen und Reisen in Europa nah und fern

Was beim Gehen geschieht – zwei Buch-Tipps

Was beim Gehen geschieht – zwei Buch-Tipps

“Beim Gehen in der freier Landschaft verflechten sich objektive und subjektive Realität auf eine ungewohnte Art. Die “Pforten der Wahrnehmung” öffnen sich für die Gesamtheit der Erscheinungen. Man betritt eine Region, die höher ist als der Alltag. Dort angekommen, hat man die Freiheit zu pendeln: zwischen Phasen weitgehender Konzentration auf den Fluss des inneren Erlebens, Phasen großer Durchlässigkeit für alle Reize, Empfindungen und Ereignisse, die von außen einströmen, und Phasen völliger Geistesgegenwart, in denen sich alle Aufmerksamkeit auf den nächsten…

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Das kann ein Ton werden in meinem Lied

Das kann ein Ton werden in meinem Lied

Einfach losgehen – das ist die Freiheit eines jeden Morgens. Etwa eine Stunde brauche ich zu Fuß bis zu meiner Arbeitsstelle. Ich gehe zügig. Nicht, weil ich in Eile bin. Beim Gehen finde ich mein eigenes Tempo, meinen eigenen Rhythmus schon nach wenigen Schritten. Kein Stau bremst mich. Kein Drängler im Rückspiegel treibt mich. Keine Gangschaltung muss erst in die richtige Stellung gebracht werden, damit ich optimal voran komme. Gehen geht fast immer so, wie ich es als stimmig empfinde: am…

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Themen und Variationen zum Erzählen von und mit Hans Christian Andersen

Themen und Variationen zum Erzählen von und mit Hans Christian Andersen

Blattläuse, Schnecken, Hundsblumen, Seifenblasen – es sind die eher unscheinbaren, oft missachteten und unterschätzen Dinge und Wesen am Wegrand des Alltags, die in den Märchen und Geschichten von Hans Christian Andersen eine besondere Aufmerksamkeit und Würdigung erfahren. Entdeckt hat er sie als Spaziergänger, als Reisender mit feinen Sinnen für das Kleine und Zarte, als stiller Beobachter und Zuhörender. Das ist zumindest eine Lesart, mit der man sich seinem Gesamtwerk aus Märchen, Geschichten, Briefen und Erinnerungen nähern kann. Gewiss gibt es…

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Septemberwege: Wer hier vorbei kommt

Septemberwege: Wer hier vorbei kommt

Das alte Kochhaus ähnelt einem Ofen. In dicken Wänden speichert es die Wärme. Und wenn die Sonne, und bei Nacht die Sterne ihr Licht verschenken, sammelt es das auch, strahlt weiß noch unterm nebelgrauen Rauch. Wer hier vorbei kommt, lehnt sich an den Stein, atmet den Sommer mit allen Poren ein und zehrt davon in winterkalter Zeit. Das warme Leuchten reicht erstaunlich weit.   Susanne Brandt

Septemberwege: Federn und Stein

Septemberwege: Federn und Stein

Er lauscht auf das Surren der Flügel deutet den Rhythmus der reisenden Schwäne der Kraniche, Bachstelzen Enten und Gänse mit feinem Gespür auch das Knirschen vom Zahnrad der Jahreslaufuhr nimmt er wahr in der Stille ahnt wohl was sich wandelt am Himmel auf Erden hier unter den Sternen noch offen wohin Susanne Brandt Im Park von Schloss Tranekær auf Langeland hat sich – seit 1993 ausgerichtet von TICKON – Tranekær Internationales Center für Kunst und Natur – eine Kunstausstellung im…

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