Kategorie: Geschichten zum Anfassen

„Rote Grütze für den Riesen“. Was bei Geschichten alles mitklingen kann…

Beim Brombeerpflücken kam sie mir wieder in den Sinne: Die Geschichte „Rote Grütze für den Riesen“, wie ich sie vor etwa 20 Jahren – als norddeutsche Variante frei inspiriert von einem ursprünglich italienischen Märchen – für das Erzählen mit Kindern in mein Repertoire aufgenommen habe. Genauer gesagt: als klingende Geschichte zum Mitmachen. Denn ich war

Naturverbunden singen & erzählen mit Trollen, Wichteln & Co.

Kultur und Impressionen aus Schweden bildeten in diesem Jahr den roten Faden durch das sommerliche Hüxstraßenfest in Lübeck. Da lag es nahe, für das Familienprogramm der VHS mit kreativen und naturverbundenen Angeboten das Thema Trolle in den Mittelpunkt zu stellen: Trolle sind mit der nordischen Mythologie und Natur untrennbar verbunden. Die Wortbedeutung  meint etwa eine

Mariko im Grünen – Freiluft-Erlebnisse und Ideen mit Kamishibai

Das Fahrrad spielt in der Geschichte des Kamishibai eine besondere Rolle – und damit auch das Erzählen unter freiem Himmel. Das ist heute nicht anders: Zwar hat sich ein Erzählen, das von dieser Tradition inspiriert ist, in Europa und anderswo im Verlauf von vielen Jahrzehnten auf verschiedenen Wegen weiterentwickelt. Doch erweist sich weiterhin besonders das

Im Kohrener Land: Kreatives Erzählen mit und in der Natur

Im Kohrener Land zwischen Leipzig und Chemnitz war ich bislang noch nie – jetzt aber! Zur 31. Länderübergreifenden Fortbildung für Kinder- und Jugendbibliotheken hatte ich in der Jahreszeit der blühenden Bäume Gelegenheit, diese wunderbare Naturregion kennenzulernen und diese direkt in die beiden dort angebotenen Workshops zum Thema  “Kreatives Erzählen mit und in der Natur” mit

Wie Wasser und Musik durchs Leben fließen

Das Motiv fiel nicht sofort ins Auge: Etwas abgewandt von der Blickrichtung der Ausstellungsbesucher steht ein Musiker mit den Füßen an oder in einem Gewässer, das sich wie ein endloses Band um das Gefäß zieht. Die Darstellung ist hineingeschnitzt in die bauchige Wand einer hölzernen Trinkflasche der Tscherkessen (offenbar ein ausgehöhlter Flaschenkürbis) aus dem 19.