Kategorie: Worte im Wind – Schreibwerkstatt

Hier gibt es Bausteine und Beispiele für kleine poetische Miniaturen , inspiriert vom Erleben in der Natur

International Nature Journaling Week 2026: Komm mit nach draußen!

Es ist wieder soweit: Wie in jedem Jahr wird in der ersten Juniwoche zum Mitmachen bei der International Nature Journaling Week 2026 eingeladen. Naturverbundene Menschen in der ganzen Welt besinnen sich in dieser Zeit auf das, was sie draußen wahrnehmen, zeichnen und schreiben dazu – und tauschen ihre Erfahrungen miteinander aus. Das dafür ausgesuchte Thema:

Wie wirken Worte? Frauen in der Naturwissenschaft & Kreatives Schreiben

Was haben Frauen wie Mary Oliver, Rachel Carson und Robin Wall Kimmerer gemeinsam? Sie alle zeigen sich in besonderer Weise verbunden mit der Natur, haben die Phänomene ihrer lebendigen Mitwelt intensiv auf unterschiedliche Weise wahrgenommen und erforscht – und oft schon in jungem Jahren begonnen, darüber zu schreiben. Mit Nature Writing ist dafür heute ein

Franziskus-Jahr 2026: Beziehung zur Welt durch die Sprache der Geschwisterlichkeit

Worüber können wir noch staunen? Manchmal möchte man meinen, unsere Welt wird durch die tägliche Flut an Informationen eher entzaubert und bis zur Erschöpfung beschallt mit Neuigkeiten. Fakten und Bilder ringen um maximale Aufmerksamkeit. „Fake news“ und Fälschungen ebenso. „Einfach Staunen“ geht anders: Oft ist es eher das Leise, das Verborgene und Unspektakuläre, das uns

Bilderbuch-Tipp: Mary Oliver oder Warum Staunen und Poesie Geschwister sind

Die Naturlyrik der amerikanischen Dichterin Mary Oliver (1935-2019) ist erst in den letzten Jahren u.a. durch eine umfassende Übersetzung ins Deutsche auch hierzulande einem breiteren Publikum vertrauter geworden, wenngleich die Originaltexte schon länger von vielen gelesen und geliebt werden. Neu in den USA erschienen ist jetzt auch ein Bilderbuch über das Leben und Schaffen von

Wir lernen die Bezeichnungen der Pflanzen, aber kennen ihre Lieder nicht. Nachdenken über Sprache und Natur

Wer das Buch „Geflochtenes Süßgras“ von Robin Wall Kimmerer schon gelesen hat, erinnert sich vielleicht: In dem Buch erzählt die US-amerikanische Biologin, eine Angehörige der Potowatomi, nicht nur von der Natur. Sie thematisiert auch die Bedeutung von Sprache, speziell die Besonderheiten der Sprache ihrer Vorfahren. Ich möchte das hier nicht unangemessen verkürzt wiedergeben. Besser weiß