Schlagwort: Nachhaltigkeit

Warum Gedichte, Musik und schöpferisches Gestalten nicht die Welt retten – und gerade deshalb so bedeutsam sind

Nein, mit Gedichten lässt sich die Welt nicht retten. Das wäre nicht die Perspektive, die zu ihrem Wesen und Wirken passt. Vielmehr können Gedichte, Musik und schöpferisches Tun dazu beitragen, unser eigenes Sein und Wirken als Teil der Welt intensiver in Erfahrung zu bringen. Und eben das lässt uns dann anders auch über die vermeintliche

Vorlese-Tipp: Der Schrat. Ein Märchen aus dem Wandelwald

Es waren zunächst die magischen Illustrationen von Emilia Dziubak, die meine Neugier geweckt haben: Ich entdeckte sie in einer Ausstellung zu polnischen Illustratorinnen und Illustratoren in der Stadtbibliothek von Poznan. Noch erfüllt von frisch gesammelten Reise- und Wandereindrücken in der Landschaft von Pommern und Ermland-Masuren mit ihren lichten Birkenwäldern, alten Eichenalleen, ihren vielfältigen Flechten, Moosen

Zwischen Holz und Steinen – das Leben… – ein Nachklang

Welche Geschichten wachsen in den Zwischenräumen, zwischen Holz und Steinen, zwischen Utopie und Dystopie, zwischen Angst und Hoffnung, zwischen Fremdheit und Vertrauen,  zwischen dir und mir? Beim Workshop „Wörter, Holz und Steine“ im Rahmen des 4. Leseförderkongress der Bücherpiraten in Lübeck ging es darum, für diverse  Zwischenräume und Differenzen imaginäre Brücken mit Wörtern und Visionen

Zum Weiterdenken: Lebensbegleitendes Lernen im Dialog mit der Natur

„Unser Denken findet zu anderen Verknüpfungen, wenn wir draußen unterwegs sind, sprachlichen Ausdruck und entdeckendes Lernen unter dem Einfluss von Wind und Licht, Farben und Düften erfahren. Die damit verbundene körperliche Bewegung spielt eine wichtige Rolle. Aber nicht allein. Gerade dort, wo wir im Freien auch zur Ruhe kommen und in der Mitwelt das Unverfügbare

Sonntagsmomente: Was bleibt ist Wandel

Schnecken sind anders. Sie ziehen mit leichtem Gepäck durch die Welt. Ihr Haus bietet Schutz vor Feinden – passend gebaut für das, was sie zum Leben brauchen. Wir Menschen wechseln unsere Behausungen, wenn wir weiterziehen. Die einen häufiger, die anderen selten. Die Gründe dafür sind ganz verschieden.  Was uns alle verbindet: Wandel geschieht. Nichts geht