Kategorie: Natur erleben

Natur erleben – dazu gehören vor allem Alltagserfahrungen mit der lebendigen Mitwelt, Impressionen und Inspirationen im Wald, im Garten, am Strand, in der Stadt, am Wegrand…

Die stille Kraft der Begegnung in Freien. Ein Essay

Man könnte meinen, der „Poetenweg“ in Rheinsberg hätte seinen Namen von Tucholsky oder Fontane, die hier vielleicht einst ihre Spaziergänge gemacht haben. Aber eine solche Erzählung wäre Legende. Vielmehr drückt der Name etwas von der Poesie dieser Wald-und Wasserlandschaft aus. Es geht also um Wechselbeziehungen zwischen Naturerleben und Sprachgestaltung in der Bewegung, etwa so, wie

„Rote Grütze für den Riesen“. Was bei Geschichten alles mitklingen kann…

Beim Brombeerpflücken kam sie mir wieder in den Sinne: Die Geschichte „Rote Grütze für den Riesen“, wie ich sie vor etwa 20 Jahren – als norddeutsche Variante frei inspiriert von einem ursprünglich italienischen Märchen – für das Erzählen mit Kindern in mein Repertoire aufgenommen habe. Genauer gesagt: als klingende Geschichte zum Mitmachen. Denn ich war

Einfach staunen: Kreatives Schreiben zwischen jungen Blüten und alten Mauern

Als Franz von Assisi 1225 in Italien seinen Sonnengesang vollendete, ließen sich die ersten Franziskaner in Lübeck nieder. Die Katharinenkirche erzählt davon. Wie nehmen wir heute das geschwisterliche Zusammenspiel in der Natur wahr? Dazu erproben wir in einem Workshop der VHS Lübeck am 18. September 2026 leicht umsetzbare Formen des kreativen Schreibens. Die alten Mauern

Gepflanzt 1946: Baum-Spaziergang mit Schreibwerkstatt

In Kooperation mit dem Bereich Stadtgrün und Verkehr Lübeck findet am Sonnabend, 18. Juli von 15.00 Uhr bis etwa 17.00 Uhr unter dem Motto „Gepflanzt 1946: Wurzel und Wandel“ erneut ein literarischer  Baum-Spaziergang auf dem Vorwerker Friedhof statt. Nach dem ersten literarischen Baum-Spaziergang im Juni geht es diesmal darum, eigene Erfahrungen mit dem kreativen Schreiben

Sonntagsmomente: Von Junikäfern im Mondlicht und Rotkehlchen im Kirschbaum

Abends brummen bei Mondschein die Junikäfer um die Bäume und morgens begrüßt das Rotkehlchen im Kirschbaum den neuen Tag. Das alles ist noch da und es ist gut, das wahrzunehmen und davon zu erzählen. Nein, die bedrückende Hitze dazwischen ist nicht zu romantisieren. Der Klimawandel ist bittere Realität und noch bitterer ist die politische Ignoranz,