Kategorie: Laudato si – Poesie, Ökologie und Musik zum Sonnengesang

Anlässlich von „10 Jahre Enzyklika Laudato Si“ und rund 800 Jahre nach Entstehung des Sonnengesangs durch Franz von Assisi umkreisen die Beiträge dieses Kapitels ausgewählte Aspekte zu Poesie, Ökologie und Musik in ihrer Entwicklung bis heute.

Einfach staunen: Kreatives Schreiben zwischen jungen Blüten und alten Mauern

Als Franz von Assisi 1225 in Italien seinen Sonnengesang vollendete, ließen sich die ersten Franziskaner in Lübeck nieder. Die Katharinenkirche erzählt davon. Wie nehmen wir heute das geschwisterliche Zusammenspiel in der Natur wahr? Dazu erproben wir in einem Workshop der VHS Lübeck am 18. September 2026 leicht umsetzbare Formen des kreativen Schreibens. Die alten Mauern

Franziskus-Jahr 2026: Beziehung zur Welt durch die Sprache der Geschwisterlichkeit

Worüber können wir noch staunen? Manchmal möchte man meinen, unsere Welt wird durch die tägliche Flut an Informationen eher entzaubert und bis zur Erschöpfung beschallt mit Neuigkeiten. Fakten und Bilder ringen um maximale Aufmerksamkeit. „Fake news“ und Fälschungen ebenso. „Einfach Staunen“ geht anders: Oft ist es eher das Leise, das Verborgene und Unspektakuläre, das uns

Wir lernen die Bezeichnungen der Pflanzen, aber kennen ihre Lieder nicht. Nachdenken über Sprache und Natur

Wer das Buch „Geflochtenes Süßgras“ von Robin Wall Kimmerer schon gelesen hat, erinnert sich vielleicht: In dem Buch erzählt die US-amerikanische Biologin, eine Angehörige der Potowatomi, nicht nur von der Natur. Sie thematisiert auch die Bedeutung von Sprache, speziell die Besonderheiten der Sprache ihrer Vorfahren. Ich möchte das hier nicht unangemessen verkürzt wiedergeben. Besser weiß

Alles lebt! Bilder schenken Einblicke in ein großes Beziehungsgeflecht

Alles lebt – so lautete das Motto des diesjährigen Fotowettbewerbs, zu dem die Europäische Akademie Schleswig-Holstein und EUROPE DIRECT Südschleswig, unterstützt von der Bingo Umweltstiftung, gemeinsam eingeladen haben. Der Aufruf sollte den Blick öffnen für das Beziehungsgeflecht aller Lebewesen in ihren Lebensräumen und dafür, dass wir auf diesem Planeten in einer gemeinsamen großen Biosphäre mit komplexen

Schöpfungszeit: Mit veränderter Wahrnehmung anders erzählen, singen und leben

Komorebi – so lerne ich bei meiner täglichen „grünen Runde“ zur Tagesmitte im Übergangsgarten auf dem Koberg: Das ist Japanisch und bedeutet etwa „Das Sonnenlicht, das durch die Blätter der Bäume fällt“ – wenn es überhaupt möglich ist, dafür eine angemessene Übersetzung zu finden. Ich traue mir nicht zu, das wirklich zu beurteilen und kann