Kategorie: Aus der Praxis: Erzählkultur & Geschichten

Hier geht es um eine vielfältige und alltagsintegrierte Praxis mit Sprache, Poesie und Geschichten als Teil einer kulturellen Dimension von Nachhaltigkeit.

„Rote Grütze für den Riesen“. Was bei Geschichten alles mitklingen kann…

Beim Brombeerpflücken kam sie mir wieder in den Sinne: Die Geschichte „Rote Grütze für den Riesen“, wie ich sie vor etwa 20 Jahren – als norddeutsche Variante frei inspiriert von einem ursprünglich italienischen Märchen – für das Erzählen mit Kindern in mein Repertoire aufgenommen habe. Genauer gesagt: als klingende Geschichte zum Mitmachen. Denn ich war

Naturverbunden singen & erzählen mit Trollen, Wichteln & Co.

Kultur und Impressionen aus Schweden bildeten in diesem Jahr den roten Faden durch das sommerliche Hüxstraßenfest in Lübeck. Da lag es nahe, für das Familienprogramm der VHS mit kreativen und naturverbundenen Angeboten das Thema Trolle in den Mittelpunkt zu stellen: Trolle sind mit der nordischen Mythologie und Natur untrennbar verbunden. Die Wortbedeutung  meint etwa eine

Die Welt klingt. Ein Workshop-Blitzlicht

Erst Waldspaziergang, dann Workshop! Da der diesjährige Fachtag Sprache in Hagen, veranstaltet vom Kommunalen Integrationszentrum, der Stadtbücherei sowie der Fachberatung für Sprach-Kitas, für mich ja nicht „um die Ecke“ liegt, war es bahntechnisch schlau, als Referentin besser schon am Vorabend anzureisen. So kam ich vor Beginn noch in den Genuss eines ausgedehnten Morgenspaziergangs im durchaus

Mariko im Grünen – Freiluft-Erlebnisse und Ideen mit Kamishibai

Das Fahrrad spielt in der Geschichte des Kamishibai eine besondere Rolle – und damit auch das Erzählen unter freiem Himmel. Das ist heute nicht anders: Zwar hat sich ein Erzählen, das von dieser Tradition inspiriert ist, in Europa und anderswo im Verlauf von vielen Jahrzehnten auf verschiedenen Wegen weiterentwickelt. Doch erweist sich weiterhin besonders das

Im Dialog mit Bächen und Bäumen. Nachdenken über Weltbeziehungen bei Korczak und Buber

Ein heißes Sommerwochenende in Freiburg. Schattige Plätze unter Bäumen und kühlende Bächle am Straßenrand sind kostbar – und mischten sich für mich an diesen Tagen auch in das Weiterdenken zum Hintergrund der Reise: Was geschieht in der Beziehung zur Mitwelt, die mich mit Wasser und Schatten so berührt, dass ich dafür einfach Danke sagen möchte?