Kategorie: Im Gespräch mit der Natur

Was nehme ich wahr von der „Sprache“ der Natur? Und was drücke ich davon in meiner Weise aus? In einem lebendigen Austausch gilt es, die Beziehung zur Natur neu auszuloten und die eigene Verbundenheit in der Welt bewusster zu erleben – beim Gehen, Schreiben, Zeichnen, Singen, Wahrnehmen, Nachdenken…

Rezension: Nur Helden werden uns nicht retten

Wir reden und hören zu, lesen und schreiben, recherchieren und bewerten, zweifeln und fragen, suchen Gewissheit und fühlen uns manchmal ausgesetzt in einem reichlich unübersichtlichen Geflecht von Informationen und Meinungen. Überall mit dabei: Geschichten, real oder erfunden, absichtsvoll eingesetzt oder stammelnd erzählt. Und die Muster vieler Geschichten gleichen sich: Da gibt es die Held:innenreise, die

Sonntagsmomente: Leben atmet ein und aus – von neuen Schöpfungsliedern

Wind und Atemluft, Gesang und Flötenspiel scheinen im Innern tief miteinander verbunden. Lässt man sich von der sinnlich spürbaren Atmosphäre am Meer poetisch und musikalisch inspirieren, so fallen mir dazu vorrangig Lieder oder Flötenmelodien ein – „windige“ Ausdrucksformen also, die mal textlich, mal musikalisch Elemente des Naturerlebens aufnehmen und gestalten. So, wie vor einigen Jahren

Zum Weiterdenken: Lebensbegleitendes Lernen im Dialog mit der Natur

„Unser Denken findet zu anderen Verknüpfungen, wenn wir draußen unterwegs sind, sprachlichen Ausdruck und entdeckendes Lernen unter dem Einfluss von Wind und Licht, Farben und Düften erfahren. Die damit verbundene körperliche Bewegung spielt eine wichtige Rolle. Aber nicht allein. Gerade dort, wo wir im Freien auch zur Ruhe kommen und in der Mitwelt das Unverfügbare

Sonntagsmomente: Ins Gespräch kommen mit der Natur

Ins Gespräch kommen mit der Natur – wenn ich mit wenigen Worten veranschaulichen soll, warum ich tue, was ich tue (nämlich Erfahrungen sammeln und teilen mit Nature Journaling, Wildwuchsgeschichten, Freiluftpoesie und „kleinen Wundern mit Worten“), dann trägt diese Formulierung dazu bei,  das Prozesshafte und Wechselseitige, die Resonanz, das Inspirierende und Schöpferische zu betonen und eben

Nature Journaling zur Erd-Charta III: Sich einfühlen

Über den Weg kriecht eine Weinbergschnecke. Kommt sie unbeschadet auf der anderen Seite an? Immerhin ist hier im Wald nicht mit Autoverkehr zu rechnen. Oder sollte man ihr besser helfen, rascher die „sichere Zone“ im Gebüsch zu erreichen? Die Schnecke unvermittelt einfach von oben am Gehäuse hochzuheben und anderswo wieder abzusetzen, ist keine so gute