Kategorie: Bäume & Hecken

Beiträge und Impressionen zur Bedeutung von Bäumen und Hecken als Lebensräume

Föhrer Inselzeit: Feines Geflecht

Es ist nicht immer der weite Blick übers Meer oder der glühend rote Sonnenuntergang, der das temporäre Inselleben so besonders macht. Zum Naturerleben gehören ebenso Besonderheiten wie das vielfältige Erscheinungsbild von Flechten an Steinen, Mauern und Bäumen – oder ein Beispiel für erstaunliches Zusammenleben wie diese Entdeckung am Wegrand: Baum, Flechten und Pilz, gewachsen wie

Sonntagsmomente: Erdhummel-Bummel

Erdhummeln und Ernte gehörten zusammen. Die gemütlichen Brummer sind für die Bestäubung bei Tomatenpflanzen, Beerensträuchern, Obstbäumen u. a. unentbehrlich. Denn sie kommen auch mit den Besonderheiten mancher Pflanzen zurecht: Bei den Tomaten z.B. sitzen die Pollenkörner ziemlich fest in Kapseln. Der Trick: Die Erdhummeln beißt sich an der Blüte fest und lässt ihre Muskeln vibrieren,

Nature Journaling und Erd-Charta II: Zusammenwirken

Am Fackenburger Landgraben steht ein Ahornbaum. Was zuerst ins Auge fällt: die „roten Wangen“ der Flügel, die die Samen später im Herbst im kunstvollen Wirbelflug ins Weite tragen. Was für ein faszinierendes Zusammenspiel: Flügel und Samen, Wind und Strömung erreichen nur gemeinsam jene Bewegung, die für eine große Verbreitung zum Neuwerden und Weiterwachsen sorgt. Davon

Nature Journaling zur Erd-Charta I: Umsicht üben

Bei der Karpfenbruchwiese in Lübeck-St. Lorenz Nord steht eine Eiche, die sich über die Jahre ungehindert ausbreiten und ihre Äste in alle Richtungen wachsen lassen konnte. Ein Kletterbaum! Während ich zeichnend den Wuchs nachempfinde, erinnere ich mich an eigene Kletterbaum-Erfahrungen wie auch an das, was ich wahrnehme, wenn Kinder in Bäume klettern: Die Füße werden

Nature Journaling: Blick in den Knick

Knicks und andere Formen von Feldhecken prägen die Landschaft von Schleswig-Holstein in besonderer Weise. Als „lebende Zäune“ gezielt von den Menschen geschaffen, stellen sie halbnatürliche Ökosysteme dar. Vor allem durch die darin wachsenden Gehölze als Schutz- und Nistraum, Nahrungsquelle, Schattenspender und Windfänger kommt ihnen eine herausragende Bedeutung im Naturhaushalt für Mikroklima und Biodiversität zu. Zudem