Kategorie: Freiluftlieder

Bei Freiluftliedern verbindet sich Freiluftpoesie mit einer i.d.R. draußen in Bewegung gefundenen oder neu erfundenen Melodie. Sprachlich und musikalisch zum Klingen kommen Impressionen und Bilder aus dem Erleben von Landschaft und Naturraum – zum Singen für sich allein oder in der Gruppe.

Laternenlied: Nun kommt die Zeit

Nun kommt die Zeit der leuchtenden Laternen, rot, gelb, orange am Baum und am Strauch, Blätter im Licht der Abendsonne. Meine Laterne leuchtet auch. Laternenzeit! Das ist auch die Zeit der leuchtenden Herbstblätter an den Bäumen, vermischt mit den Abendhimmelfarben wenn die Sonne untergeht. An Laternen musste ich heute denken, als ich am See das

Sonntagsgedanken: Alles im Fluss….

Flüsse faszinieren. Immer wieder und immer wieder anders erzählen sie: alles fließt – von der Quelle bis zur Mündung und endlos darüber hinaus. Das Ende ist nie Schlusspunkt, sondern Übergang: Der Fluss geht über in einen anderen Fluss, in einen See, ins Meer…dem Himmel so nah. „[Der Fluss] spricht nicht in Sätzen, aber er denkt

„Grünes Blatt und gelbes Blatt“ – Naturerleben mit Kamishibai und Liedern in der Herbst- und Winterzeit

Naturerleben mit Kamishibai – dafür bietet der Sommer eine große Fülle an Inspirationen und Möglichkeiten. Aber im Herbst und Winter? Alles scheint zu schlafen. Und das Erzählen im Freien ist jetzt auch nicht mehr so gemütlich. Richtig ist: Das Jahr verändert sich – und damit auch die Entdeckungen, thematischen Aspekte, Geschichten und Erzählweisen. Es gibt

Naturlieder in Bewegung: Zwischen Brahms und brüchiger Hoffnung

Wer sich schon häufiger hier auf „waldworte.eu“ umgeschaut hat, ist vielleicht dem Begriff und den Beiträgen zur „Freiluftpoesie“ begegnet. Anknüpfend an diese bewegte und naturverbundene Erfahrung des „Dichtens beim Spazierengehen“ ist dieser Beitrag speziell dem musikbezogenen Schreiben von gemeinsam singbaren Liedtexten aus der Natur gewidmet – einer besonderen Form der „Gebrauchskunst“. Dabei wandern also nicht

Sonntagsmomente: Leben atmet ein und aus – von neuen Schöpfungsliedern

Wind und Atemluft, Gesang und Flötenspiel scheinen im Innern tief miteinander verbunden. Lässt man sich von der sinnlich spürbaren Atmosphäre am Meer poetisch und musikalisch inspirieren, so fallen mir dazu vorrangig Lieder oder Flötenmelodien ein – „windige“ Ausdrucksformen also, die mal textlich, mal musikalisch Elemente des Naturerlebens aufnehmen und gestalten. So, wie vor einigen Jahren