Kategorie: Freiluftlieder

Bei Freiluftliedern verbindet sich Freiluftpoesie mit einer i.d.R. draußen in Bewegung gefundenen oder neu erfundenen Melodie. Sprachlich und musikalisch zum Klingen kommen Impressionen und Bilder aus dem Erleben von Landschaft und Naturraum – zum Singen für sich allein oder in der Gruppe.

Naturlieder in Bewegung: Zwischen Brahms und brüchiger Hoffnung

Wer sich schon häufiger hier auf „waldworte.eu“ umgeschaut hat, ist vielleicht dem Begriff und den Beiträgen zur „Freiluftpoesie“ begegnet. Anknüpfend an diese bewegte und naturverbundene Erfahrung des „Dichtens beim Spazierengehen“ ist dieser Beitrag speziell dem musikbezogenen Schreiben von gemeinsam singbaren Liedtexten aus der Natur gewidmet – einer besonderen Form der „Gebrauchskunst“. Dabei wandern also nicht

Sonntagsmomente: Leben atmet ein und aus – von neuen Schöpfungsliedern

Wind und Atemluft, Gesang und Flötenspiel scheinen im Innern tief miteinander verbunden. Lässt man sich von der sinnlich spürbaren Atmosphäre am Meer poetisch und musikalisch inspirieren, so fallen mir dazu vorrangig Lieder oder Flötenmelodien ein – „windige“ Ausdrucksformen also, die mal textlich, mal musikalisch Elemente des Naturerlebens aufnehmen und gestalten. So, wie vor einigen Jahren

Komm und schau dich um – Lieder zum „Tag der Erde“

Der Earth Day ist ein globaler Aktionstag, zu dem jährlich am 22. April weltweit Menschen zusammenkommen, Ideen vorstellen und miteinander teilen, die das Bewusstsein für Mitwelt und Schöpfung auf vielfältige Weise lebendig halten. Im Jahr 2024 steht der Tag der Erde in Deutschland unter dem Motto „Wasser macht Leben möglich“.   Als Impuls dazu soll in

Sonntagsmomente: Schau, so leuchtet uns das Jahr

Schon seit einer ganzen Zeit gehört es für mich dazu, sonntags die neue Folge von meinem Lieblingspodcast „Barfuß & wild“ zu hören: https://seelenfutter.barfuss-und-wild.de/podcast 30 Minuten Gedanken im Geist einer schöpferischen Spiritualität und Mystik, die für mich im besten Sinne von Wurzeln und Flügeln getragen wird: nicht esoterisch abgehoben, sondern einerseits sehr erdverbunden und genährt von

Vom Singen mit dem Herzen: „Ein Funke des Himmels“

Eli, Eli – es möge endlos sein: der Sand und das Meer, das Rauschen des Wassers, ein Funke des Himmels, verströmendes Licht. Lass endlos sein das Beten der Menschen, die Stimmen, die Stille, ein Klingen vor dir. Text (im Original Hebräisch): Hannah Szenes (1921-1944) Deutsche Nachdichtung: Susanne Brandt Melodie: David Zehavi Aus: FreiTöne, Kirchentagsliederbuch 2017