Kategorie: Jahresthema 2026: Was im Fluss des Lebens trägt – Vertrauen stärken durch Natur- und Kulturerfahrungen

2026 soll die Frage im Zentrum stehen, wie schöpferische Erfahrungen und Denkweisen – von der Mystik bis hin zur Salutogenese und dem dafür bedeutsamen Kohärenzgefühl – bedeutsam sind, um den aktuellen Krisen durch naturverbundene, spirituelle und kulturelle Ressourcen zu begegnen.

Franziskus-Jahr 2026: Beziehung zur Welt durch die Sprache der Geschwisterlichkeit

Worüber können wir noch staunen? Manchmal möchte man meinen, unsere Welt wird durch die tägliche Flut an Informationen eher entzaubert und bis zur Erschöpfung beschallt mit Neuigkeiten. Fakten und Bilder ringen um maximale Aufmerksamkeit. „Fake news“ und Fälschungen ebenso. „Einfach Staunen“ geht anders: Oft ist es eher das Leise, das Verborgene und Unspektakuläre, das uns

Bilderbuch-Tipp: Mary Oliver oder Warum Staunen und Poesie Geschwister sind

Die Naturlyrik der amerikanischen Dichterin Mary Oliver (1935-2019) ist erst in den letzten Jahren u.a. durch eine umfassende Übersetzung ins Deutsche auch hierzulande einem breiteren Publikum vertrauter geworden, wenngleich die Originaltexte schon länger von vielen gelesen und geliebt werden. Neu in den USA erschienen ist jetzt auch ein Bilderbuch über das Leben und Schaffen von

Wir lernen die Bezeichnungen der Pflanzen, aber kennen ihre Lieder nicht. Nachdenken über Sprache und Natur

Wer das Buch „Geflochtenes Süßgras“ von Robin Wall Kimmerer schon gelesen hat, erinnert sich vielleicht: In dem Buch erzählt die US-amerikanische Biologin, eine Angehörige der Potowatomi, nicht nur von der Natur. Sie thematisiert auch die Bedeutung von Sprache, speziell die Besonderheiten der Sprache ihrer Vorfahren. Ich möchte das hier nicht unangemessen verkürzt wiedergeben. Besser weiß

Wie Wasser und Musik durchs Leben fließen

Das Motiv fiel nicht sofort ins Auge: Etwas abgewandt von der Blickrichtung der Ausstellungsbesucher steht ein Musiker mit den Füßen an oder in einem Gewässer, das sich wie ein endloses Band um das Gefäß zieht. Die Darstellung ist hineingeschnitzt in die bauchige Wand einer hölzernen Trinkflasche der Tscherkessen (offenbar ein ausgehöhlter Flaschenkürbis) aus dem 19.

Gärten erzählen: Gethsemane

Vor wenigen Tagen in Prag: Beim Spaziergang durch einen blühenden Klostergarten am Rande der Stadt entdeckte ich diese Skulptur mit dem Titel „Gethsemane“. Was das Foto nicht so deutlich zeigt: Aus einem alten, an diesem Ort noch tief verwurzelten Baumstumpf wurde das Gesicht herausgeschnitzt – nicht nur dieses eine, sondern auch noch andere, dazu verschlungene