Autor: Susanne.brandt

Bedenkt und entdeckt das Leben in Lübeck oder unterwegs - am liebsten zu Fuß und in der Begegnung mit anderen. Lernt, schreibt, singt, erzählt, teilt und lässt sich jeden Tag vom Möglichen überraschen. Weitere Informationen: https://de.wikipedia.org/wiki/Susanne_Brandt

#sommerzeitworte: innehalten

Innehalten   Sie dreht sich nicht mehr nach dem Wind.   Jetzt ist die Zeit, um innezuhalten, falunrot  ins wechselnde Licht zu tauchen, den Flügeln zu trauen,   geübt im Gespräch  mit dem Himmel noch immer.   Und was sie erspürt, ist die Wärme, die bleibt und Bewegung im Stillen   und dann dieser Lufthauch,

#sommerzeitworte: schreiben

Schreiben   Die Sommertage in Vimmerby, helle wie dunkle, blieben ihr nah.   Mit Leidenschaft schrieb sie, vieles verschwieg sie, träumte sich fort, rief sich selbst zurück,   wagte das Räubertochter-Glück nur auf dem Papier.   Und manchen Kindern flüstert sie zu: Mal dir was aus, ich vertraue dir.   Susanne Brandt #sommerzeitworte: das sind

#sommerzeitworte: gehen

Gehen Die Füße spielen Xylophon auf dem hölzernen Weg rechts links rechts links   hin und wieder Zäsuren Synkopen sogar jeder Sprung mit Bedacht   irgendwann das Vertrauen der Rhythmus trägt  übers Moor  ohne Grund   ohne Grenzen das Lied das mit Umsicht und Aussicht ins Weite klingt   Susanne Brandt #sommerzeitworte: das sind Sommerzeit-Worte

#sommerzeitworte: landen

Wenn die Vögel landen, hängt noch Meerwind in ihren Flügeln und Birkengewisper aus lichten Kronen im leisen Gesang und die auf dem Lande wohnen, werden hellhörig für ihre Lieder lauschen lassen leichter los   Susanne Brandt #sommerzeitworte: das sind Sommerzeit-Worte und Sommer-Zeitworte – Verben also, die vom Sommer erzählen, mit allem, was in dieser besonderen Zeit

Bilderbuch-Tipp: Den Lauf der Zeit begreifen

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft – mit ihrem außergewöhnlichen Bilderbuch öffnet die Künstlerin Johanna Schaible durch eine geniale Seitengestaltung Kindern wie Erwachsenen einen sinnlichen Zugang zu dem, was uns zeitlich ganz nah kommt, hinter uns oder vor uns liegt. Ohne viele Worte stellt das Buch Fragen: Woher kommen wir? Wer sind wir? Und was mag in der