Schlagwort: Lyrik

„zwischen himmel und erde das weite suchen“ – Notizblätter einer Reise

Die meisten Reisen haben ein Ziel. Aber das Ankommen an diesem Ziel muss nicht immer der vorrangige Zweck des Weges sein. Manchmal geht es eher um einen Orientierungspunkt im Verlauf einer gerundeten Folge von vielen Stationen. Nach der Philosophie eines solchen Reisens in vielen kleinen Etappen reihen sich die Tage wie Perlen einer Kette aneinander,

„Der Tag wird kommen…“ – Gedichte von Frauen aus Afghanistan bei „Free women writers“

Bei meinen Begegnung mit Geflüchteten aus Afghanistan ist die Situation von afghanischen Frauen immer mal wieder ein Thema. Wir tauschen dazu Erfahrungen, Hoffnungen und Gedanken aus – und wir erzählen einander von Nachrichten und Entwicklungen, die uns hier in Deutschland über die Medien oder über Erzählungen aus den Familien erreichen. Seit einiger Zeit liefert ab

Novemberausklang: In kalter Zeit ein Weilchen Wärme

In kalter Zeit ein Weilchen Wärme – aus Glut entfacht. Es wartet eine stille Stunde am Tor zur Nacht. Ein herber Duft von Zimt und Tannen zieht durch den Raum. Der Tag entweicht auf Zehenspitzen. Man hört es kaum. Er trägt das Laute, Ruhelose nun sanft davon. In seinen großen Manteltaschen, da schläft es schon.

Sonntagsmomente: Was Frieden heißt

Wir sind Gäste alle überall ohne Anspruch auf einen Platz am gedeckten Tisch, nicht geladen, um zu bleiben wie wir sind für immer. Aber immer willkommen, um im Lebendigen Heimat zu finden, wo Wind durch die Sorgen fährt und die Sonne uns wärmt nach dem Winter. Willkommen, wir alle unter einem Himmel, der Licht, Wind

Sonntagsmomente: Distelverse

Das Schöne blüht unverhofft so, wie es ist ohne Absicht gesät wohl vom Wind hergeweht einen Sommer vielleicht das reicht Susanne Brandt