Mit Saiten aus Licht und tanzenden Händen kommt Klang in die Welt, um leise zu wenden das lange Erstarrte in Schwingung und Spiel. Ein Zupfen im Windhauch verändert so viel. Susanne Brandt
Wenn Menschen sich Geschichten erzählen, dann teilen sie einander etwas mit, teilen elementare Hoffnungen und Erfahrungen, die in verschiedenen Zeiten und Kulturen unterschiedlich dargestellt und interpretiert, im Kern aber oft mit erstaunlich ähnlichen Sehnsüchten verbunden werden können. Das macht die Lebendigkeit von Geschichten aus – und so bleibt es eine Herausforderung für alle Erzählenden, lebendig damit umzugehen. Also: mit
Beide leben am Fluss: Hier der Riese, dort der Bär. Am Anfang scheinen sich ihre Lebenskreise nicht zu berühren. Sie fangen Fische, um sich zu ernähren. Sie wissen um Gefahren. Sie ruhen sich aus und sie genießen das Leben. Sie suchen Schutz – und irgendwann auch Gemeinschaft. Mit ganz wenigen Worten zu ausdrucksstarken Farbradierungen von
Ich bin gern und oft auf Reisen – meistens mit der Bahn und vor Ort am liebsten zu Fuß. Das schenkt Zeit zum Nachdenken und öffnet die Sinne für Bemerkenswertes, das in der unvertrauten Umgebung mitunter intensiver wahrgenommen wird als im Alltag zu Hause. Heute nun bei einer Zäsur zwischen mehreren Seminartagen im Süden des
„Immer, wenn du ein Buch aus der Hand legst und beginnst, den Faden eigener Gedanken zu spinnen, hat das Buch sein angestrebtes Ziel erreicht.“ (Janusz Korczak) Mit Kamishibai auf Reisen gehen – das ist zu allererst ein Lernprozess. Denn aus jeder Begegnung, aus jeder Anregung, die sich durch Workshops immer wieder neu ergibt, stellen sich