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Novemberausklang: In kalter Zeit ein Weilchen Wärme

In kalter Zeit ein Weilchen Wärme – aus Glut entfacht. Es wartet eine stille Stunde am Tor zur Nacht. Ein herber Duft von Zimt und Tannen zieht durch den Raum. Der Tag entweicht auf Zehenspitzen. Man hört es kaum. Er trägt das Laute, Ruhelose nun sanft davon. In seinen großen Manteltaschen, da schläft es schon.

„Suche nach dem Lebendigen“ – die Anthologie „Von Fluchten und Wiederfluchten“

Manche Bücher sind wie Bibliotheken: Da fängt man nicht am Anfang des „Regals“ an zu lesen und arbeitet sich Titel für Titel weiter vor. Nein, meistens lässt man sich neugierig machen von einzelnen Geschichten, zieht hier eine heraus, liest dort die erste Seite an, liest sich fest, wandert weiter…So auch in der Anthologie „Von Fluchten

Sonntagsmomente: Was Frieden heißt

Wir sind Gäste alle überall ohne Anspruch auf einen Platz am gedeckten Tisch, nicht geladen, um zu bleiben wie wir sind für immer. Aber immer willkommen, um im Lebendigen Heimat zu finden, wo Wind durch die Sorgen fährt und die Sonne uns wärmt nach dem Winter. Willkommen, wir alle unter einem Himmel, der Licht, Wind

Melodien ohne Worte – Musik aus dem Liederbuch הבה נשירה (Hawa naschira) / Teil 3

Wie jedes Jahr im November trafen sich gestern in Flensburg wieder Juden, Christen und Muslime zum Friedensfühler, einer gemeinsamen Besinnung auf die friedliche Nachbarschaft der Religionen in der Stadt. Dabei besuchten wir einander, luden dazu ein, das Singen und Beten der verschiedenen Religionen kennen zu lernen und im Fremden vielleicht die gemeinsame Friedenssehnsucht zu entdecken.

Vom Leuchten der Geschichten in dunkler Zeit

Vor einiger Zeit habe ich mich für eine größere Fachveröffentlichung mit dem Buch „Fräulein Esthers letzte Vorstellung“ von Adam Jaromir und Gabriela Cichowska (Gimpel Verlag, Hannover 2013) befasst. Bemerkenswert finde ich hierbei vor allem die mehrschichtige Anlage: Korczaks Tagebuchzitate, Notizen und die Geschichte von Amal , einem Bühnenstück von R. Tagore ( „Das Postamt“), sind