Kategorie: Wanderungen und Reisen in Europa nah und fern

Ich reise langsam. Am liebsten mit der Bahn und zu Fuß.

#sommerzeitworte: schreiben

Schreiben   Die Sommertage in Vimmerby, helle wie dunkle, blieben ihr nah.   Mit Leidenschaft schrieb sie, vieles verschwieg sie, träumte sich fort, rief sich selbst zurück,   wagte das Räubertochter-Glück nur auf dem Papier.   Und manchen Kindern flüstert sie zu: Mal dir was aus, ich vertraue dir.   Susanne Brandt #sommerzeitworte: das sind

#sommerzeitworte: gehen

Gehen Die Füße spielen Xylophon auf dem hölzernen Weg rechts links rechts links   hin und wieder Zäsuren Synkopen sogar jeder Sprung mit Bedacht   irgendwann das Vertrauen der Rhythmus trägt  übers Moor  ohne Grund   ohne Grenzen das Lied das mit Umsicht und Aussicht ins Weite klingt   Susanne Brandt #sommerzeitworte: das sind Sommerzeit-Worte

#sommerzeitworte: landen

Wenn die Vögel landen, hängt noch Meerwind in ihren Flügeln und Birkengewisper aus lichten Kronen im leisen Gesang und die auf dem Lande wohnen, werden hellhörig für ihre Lieder lauschen lassen leichter los   Susanne Brandt #sommerzeitworte: das sind Sommerzeit-Worte und Sommer-Zeitworte – Verben also, die vom Sommer erzählen, mit allem, was in dieser besonderen Zeit

Föhrer Inselzeiten: Salziges Blau

Wer könnte sammeln das salzige Blau und das Wolkenwehen   kein Gefäß keine Hand kein Gedanke nichts wäre so groß zu fassen all das   am Wegrand aber bleibt ein Blühen  offen für Einfälle vom Himmel   Susanne Brandt  

Reiseweisen – weise reisen. Veränderung durch Beweglichkeit

Unterwegssein – das lässt an Urlaub denken und ist doch zugleich eine alltägliche Herausforderung. In einem weiter gefassten Sinne meint Unterwegssein eine Veränderungserfahrung, wie sie körperlich, sozial und seelisch besonders intensiv wahrnehmbar wird, wenn wir uns in verschiedenen Lebenssituationen auf den Weg machen. Die Perspektive wechseln. Das enge Kreisen um unsere kleine Welt unterbrechen und