Kategorie: Aus der Praxis: Lyrik & Freiluftpoesie

Hier geht es um Gedichte in und aus meinem Lebensumfeld – aber auch um vielfältige Erfahrungen mit Literatur und Klang in verschiedenen Sprachen der Welt

Waldworte des Tages: Appelschnut

Appelschnut   In meinem Garten ist vieles willkommen, was flattert und krabbelt, rennt, hüpft oder schleicht. Drum haben drei Raupen hier Wohnung genommen – wie schön, dass die Nahrung für alle reicht! Im saftigen Apfel, da geht’s ihnen gut.   Sie hat’s mir verraten – die Appelschnut!   Susanne Brandt

Waldworte des Tages: Der Abend ist mein Buch

Der Abend ist mein Buch. Ihm prangen die Deckel purpurn in Damast; ich löse seine goldnen Spangen mit kühlen Händen, ohne Hast. Und lese seine erste Seite, beglückt durch den vertrauten Ton, – und lese leiser seine zweite, und seine dritte träum ich schon. Rainer Maria Rilke, 1897

Sonnengesang am Wattenmeer

Auch „Watt(w)orte“ haben hier auf „Wald(w)orte“ ihren Platz – geht es auf dieser Seite doch nicht allein um den Wald im engen Sinne, sondern vielmehr um die Wahrnehmung der Umwelt  in einem größeren Lebenszusammenhang. Und eben diesen Lebenszusammenhang gilt es mit dem Wattenmeer zu schützen – und zu bestaunen: „Das Wattenmeer ist ein Ort unfassbarer

Waldworte des Tages: Spätnachmittag – Erinnerung an Selma Meerbaum-Eisinger

Neben der hier schon häufig zitierten Etty Hillesum, an deren 100. Geburtstag im Jahre 2014 vielerorts erinnert wird, gibt dieser Sommer Anlass, sich noch auf einen anderen Geburtstag zu besinnen: Zehn Jahre nach Etty Hillesum – im August vor 90 Jahren – wurde Selma Meerbaum-Eisinger  in Czernowitz geboren. Schon sehr früh las sie Gedichte von

Sonntagsmomente: Du brauchst einen Baum…

Stunden hat der Sonntag genug – dass manchmal nur wenige davon, manchmal nur Momente frei und offen dafür bleiben, um den Sonntag als Mußezeit wirklich zu feiern, ist so eigentlich nicht gedacht, und doch leider viel zu oft als Mangel „selbstgemacht“ durch all das, was in der Woche keinen Platz gefunden hat. Daran lässt sich