Kategorie: Jahresthema 2026: Was im Fluss des Lebens trägt – Vertrauen stärken durch Natur- und Kulturerfahrungen

2026 soll die Frage im Zentrum stehen, wie schöpferische Erfahrungen und Denkweisen – von der Mystik bis hin zur Salutogenese und dem dafür bedeutsamen Kohärenzgefühl – bedeutsam sind, um den aktuellen Krisen durch naturverbundene, spirituelle und kulturelle Ressourcen zu begegnen.

Von erzählenden Flüssen und kostbaren Momenten. Ein Liederwerkstatt-Nachklang

„Sag mir, was hast du vor mit deinem wilden, kostbaren Leben“… – irgendwie eine interessante Frage für den Anfang eines neuen Jahres. Und klappe ich die so betitelte Sammlung mit Gedichten der amerikanischen Lyrikerin Mary Oliver auf, dann ahne ich beim Lesen auch, warum: Weil die Frage nicht auf eine Vor-Schau hinausläuft, sondern bei aller

Das Bild vom Fluss als Kontinuum. Gedanken zur Salutogenese

Das Leben – ein Fluss? Die Metapher mag vielleicht etwas schlicht und populär anmuten. Gerade deshalb regt sie dazu an, genauer hinzuschauen: Wo begegnet uns das Bild in welchem Kontext? Was gibt es dabei „unter der Wasseroberfläche“ zu entdecken? Und welchen Einfluss  könnte das auf die Gestaltung von BNE und kultureller Bildung nehmen? Diese und

In der polnischen Flusslandschaft: Feiner Dunst liegt im Tal

Landscape Writing und Akrosticha zu Reiseimpressionen in Polen, Teil 2: Flüsse sind anders: stärker von Kultur-, Siedlungs- , Handels- und Herrschaftsgeschichten der Menschen geprägt. Doch manchmal mischt sich auch das Meer an der Mündung mit ein, so dass ein lebendiger Austausch entsteht. Die Weichsel ist dafür ein gutes Beispiel. Von Flusslandschaften schreiben, heißt also: andere

Sonntagsgedanken: Alles im Fluss….

Flüsse faszinieren. Immer wieder und immer wieder anders erzählen sie: alles fließt – von der Quelle bis zur Mündung und endlos darüber hinaus. Das Ende ist nie Schlusspunkt, sondern Übergang: Der Fluss geht über in einen anderen Fluss, in einen See, ins Meer…dem Himmel so nah. „[Der Fluss] spricht nicht in Sätzen, aber er denkt

Was lebendig bleibt: Nichts fällt ins Leere

Was bleibt, wenn jemand geht? Was bleibt lebendig angesichts der Vergänglichkeit? Wie gehen wir als Individuen und als Gesellschaft mit den existentiellen Erfahrungen von Wandel, mit der Spannung zwischen Anfang und Ende um? Besonders die Auseinandersetzung mit den Fragen nach Sterben und Tod gilt – so mein Eindruck – für viele eher als „Privatsache“, als