Im bereits gut gefüllten Reisetagebuch zu Tschechien kommt dieses kleine Blatt hinzu: Am Rande einer Tagung blieb Zeit für ausgedehnte Spaziergänge. Denn dazu lädt Prag mit seinen vielen grünen Parks, Wäldern und Gärten ein. Der Weg über den Petřin-Hügel mit den wunderbaren Aussichten über Fluss und Stadt wäre hier zu nennen, aber auch das Gebiet Wilde Šárka oder die idyllischen Gärten bei den Klöstern der Stadt.
Dazu gleich eine Quartiers-Empfehlung: Hotel Adalbert im Benediktinerkloster Bevnov (Prag 6) schenkt Ruhe und Gastlichkeit zum Entspannen und ist doch per Straßenbahn gut mit Bahnhof und Altstadt verbunden.
Ich kenne nicht allzu viele Großstädte in Europa, bei denen Wandern, Kultur und Stadtleben so nah beieinander liegen und vergleichsweise schnell durch ein gutes Öffentliches Verkehrsnetz ohne Auto miteinander zu verbinden sind.
Dass man dabei sozusagen am Wegrand auch noch an einer beeindruckenden Klosterbibliothek und Buchschätzen vorbei kommt, unterstreicht die Vielfalt dieser Stadt, für die man mehrere Besuche braucht, um alles zu entdecken.


