Kategorie: Orte und Landschaften in der Literatur

Sprache und Wahrnehmung der Welt um uns herum in einem lebendigen Wechselspiel – aus immer wieder neuen Perspektiven….

6. Elbekirchentag in Hamburg

Ort: Fischmarkt, 3. Mai 2013 – am Containerprojekt der Landeskirche Anhalts Infos: http://www.elbekirchentag.de/ Bereits zum sechsten Mal treffen sich in diesem Jahr Christinnen und Christen aus Kirchengemeinden entlang der Elbe zum Elbekirchentag. Wie bereits in Dresden 2011 wird der Elbekirchentag auch in diesem Jahr in Hamburg in den Deutschen Evangelischen Kirchentag eingebettet sein, ausgerichtet diesmal

Waldworte des Tages: Georg Bydlinski und die Sprache der Bäume

Manchmal sind die Gedichte von Georg Bydlinski wie Schmetterlinge im Kopf: Hat man sich mit seinen zarten Versen vertraut gemacht, kann es passieren, dass sie einem plötzlich durch die Gedanken huschen – besonders beim Spazierengehen.  Ich kenne nur wenige Lyriker, die ein so feines Gespür für die stille Sprache der Natur zeigen wie dieser Dichter,

Medien-Tipp für Rauhnächte: Das wieder eröffnete Paradies

Es ist doch bisweilen spannend und überraschend, in der eigenen Zimmerbibliothek zu stöbern. So ist mir heute ein Buch aus dem Jahr 1989 wieder in die Hände gefallen: „Das wieder eröffnete Pradies. Weihnachtliche Gespräche unter Freunden“ von Hildegunde Wöller (1938-2011). Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich das Buch damals – 25jährig – staunend

Lieder entlang der Elbe von der Quelle bis Cuxhaven

Wer die Grimmershörnbucht in Cuxhaven kennt, wird sich gut vorstellen können, wie das Lied „Flieg, Möwe, flieg“ (T.: Arno Pötzsch / M.: Susanne Brandt) unter dem Eindruck der Weite, die sich hier an der Elbmündung auftut, entstanden ist. In dem frisch zur Buchmesse erschienenen Buch „Mein Herz ist eine Quelle“ bildet es den Abschluss einer

Von Wegwarten und Seitenwegen. Prager Impressionen

„Buchstaben / von Rilkes Hand gesetzt / und wieder nachgezogen / von denen / die mit Sprache / seitab der Satzgedränge / umzugehen versuchen / vorsichtige Pflanzer / der Hoffnung auf Frucht / nützlich / bis zur Wurzel“ – so beschreibt die Dichterin Inge Meidinger-Geise 1986 die Existenz jener bibliophilen „Wegwarten“-Hefte, die ähnlich wie die