Kategorie: Aus der Praxis: Lyrik & Freiluftpoesie

Hier geht es um Gedichte in und aus meinem Lebensumfeld – aber auch um vielfältige Erfahrungen mit Literatur und Klang in verschiedenen Sprachen der Welt

Waldworte des Tages: Insel der Ruhe

  Insel der Ruhe Hast du schon mal eine Insel betreten im schillernden Licht am Rande der Nacht?   Vielleicht hat ein Boot dich nach langer Reise ganz überraschend dort hingebracht. Kein Mensch ist zu sehen. Du bist allein. Das könnte ein spannender Anfang sein für eine Geschichte, von dir erdacht. Doch halt –  

„Waldpoesie“ trifft „Wasserpoesie“

Bei der 1. Kaufbeurer Buchmesse zum Jahr der Wälder werden heute literarische Waldtexte gelesen und zugleich die neu erschienene Anthologie „Wasserpoesie“ vorgestellt, die die besten Texte des Schreibwettbewerbs zum „Jahr des Wassers 2010“ enthält. Nähere Informationen zur Veranstaltung hier: http://www.wald2011.de/nc/veranstaltungen/veranstaltungskalender/?veranst_id=25710#hints… …und ein Textbeispiel, das in der Anthologie „Wasserpoesie“ enthalten ist: Möwen am Meer Ich stelle

Waldworte des Tages: Johanniswürmchen-Lied

Geschichten vom Leuchten und Lieben Leuchtkäferchen, Glühwürmchen oder Johanniswürmchen – es gibt verschiedene Namen für diese eher selten zu entdeckenden Tiere. Aber heute ist Johanni – und das ist ihre Zeit! Mit ihren leuchtenden „Laternen“ sind sie am Johannistag besonders häufig beim Paarungsflug zu beobachten. Für solche und andere Phänomene im Leben der danach benannten

Buch-Tipp: Was macht die Biene auf dem Meer?

Für alle, die Gedichte von Reiner Kunze längst lieben oder neu kennen lernen wollen. Für alle, die zwischen Naturkunde und Fantasie keinen Widerspruch empfinden. Für alle, die manchmal darüber staunen, wie Worte malen und Bilder erzählen können. Für alle…. Was macht die Biene auf dem Meer? Fischer Schatzinsel, 2011 76 Seiten, 14,95 € Gedichte für

Pfingsten: „…und erkennt Bruder und Schwester und singt“

  Die Engel unsrer Mütter sind auf die Straße gestiegen. Das Raufherz der Väter stiller schlägt. Feurige Zungen fliegen oder sind wie Kränze auf Stirnen gelegt. Gehör und Gesicht kennen keine Grenze, wir sprechen mit Mensch und Tier. Was unser Blick trifft, antwortet: „Wir“. Die Kiesel am Weg sind schallende Lieder, jeder Pulsschlag kommt von weither wieder,