Kategorie: Aus der Praxis: Lyrik & Freiluftpoesie

Hier geht es um Gedichte in und aus meinem Lebensumfeld – aber auch um vielfältige Erfahrungen mit Literatur und Klang in verschiedenen Sprachen der Welt

Sonntagsmomente: Regenbogensommer

Nur für Sekunden nicht festzuhalten gleich wird es regnen es dunkelt schon da malt das Licht ein flüchtiges Zeichen spielt mit dem Wasser erzählt davon wie so ein Schönwerden einfach geschieht aus der Berührung unfassbar klein dennoch der Weite des Himmels traut nicht wie ein Tropfen auf heißem Stein   Susanne Brandt

Töne zwischen Himmel und Meer – die neue CD von Wolfgang Rieck

Glücklich, wer lebt und sich daran freut, glücklich, wer liebt und es nicht bereut, glücklich, wer gibt und nicht danach fragt, was es wohl bringt – ein großes Herz wagt. Glücklich, wer lacht und das Leben genießt, glücklich, wer träumt, sich der Welt nicht verschließt, glücklich, wer sieht des Anderen Not und schielt nicht ängstlich

Verdichtete Stimmen in einer rissigen Welt

„Ein Gedicht kann Gedächtnis stiften und als tote Buchstaben vom lebendig sinnenden Denken zeugen“ (Hannah Arendt, aus: „Ich selbst, auch ich tanze. Die Gedichte, München 2015) Wie und warum können Gedichte etwas bewirken? Hin und wieder stellt sich für mich diese Frage. Nicht, weil das Schreiben einen zuvor definierten Zweck bräuchte. Vielmehr steht vor dem Schreiben ein

Wochenendlektüre-Tipp: Deutschland, ein Wandermärchen

Die Idee der Autorin hat mir beim „ersten Anlesen“ sofort gefallen: Eine Frau, diplomierte Rezitatorin von Gedichten, begibt sich auf dem Fahrrad mit minimalem Gepäck und einem kleinen gelben „Gedichte-Koffer“ zwei Halbjahre lang auf eine Art „literarische Walz“ durch Deutschland. Für Kost und Logis hat sie eine besondere Handwerkskunst zu bieten: das Rezitieren von Gedichten.

Sonntags(ge)danken mit Walderdbeerenduft

Ein Sonntag – Zeit, sich zu bedanken für all die Walderdbeereranken, die unsren Garten zart durchweben, das Beet mit wildem Wuchs beleben, ins Grüne rote Tupfen mischen bis wir die Ernte fein auftischen in edler Schale zum Dessert. Es sind nicht viele – zugegeben – jedoch: Sie duften umso mehr! Susanne Brandt