Kategorie: Aus der Praxis: Lyrik & Freiluftpoesie

Hier geht es um Gedichte in und aus meinem Lebensumfeld – aber auch um vielfältige Erfahrungen mit Literatur und Klang in verschiedenen Sprachen der Welt

Das besondere Buch: „Wasserwelten“ als Gesamtkunstwerk aus Farben, Papier und Poesie

„Regen prasselt, lauter Donner, / alle Wege sind verschwommen. / In tiefen Gräben lärmen gestreifte Frösche, / als spielten sie Trommeln zum Tanz.“ Mehr als 2000 Jahre alt sind die im Ursprung tamilischen Naturimpressionen der klassischen Literatur, die die Bilder dieses besonderen Kinderkunstbuches begleiten. Die assoziativ damit korrespondierenden ganzseitigen Acrylbilder in leuchtenden Farben und feinen

Herbstlicher Rosengarten in der Uckermark

Ein langer warmer Sommer neigt sich dem Ende entgegen. Der Wind weht kühl. Die meisten Rosen im Garten von Hetzdorf/Uckerland sind schon verblüht. Umso deutlicher leuchten jetzt all jene Knospen und Blüten hervor, die sich – so scheint es – auch dem rauer werdenden Wetter gewachsen fühlen, die die Durststrecke des trocknen Septembers mit Grazie

Sonntagsmomente: Schattentheater

Noch einmal ein Fest, denkt die Sonne, noch einmal ein farbiges Spiel mit Schattentheater der Blätter, noch einmal verschenkt sie so viel, wirft Wärme vom Himmel und wechselndes Licht, malt tanzende Schatten ins fremde Gesicht, weckt herbstliche Wehmut und schwingt ihren Hut, mischt Funken von Sehnsucht und Übermut zur letzten Verbeugung des Sommers. Er geht

„Woher die Worte den Mut nehmen“ – Bibliotheksgedichte erzählen Bibliotheksgeschichte

Wer Bücher liebt und mit Bibliotheken vertraut ist, wird bei dieser Lyrik-Anthologie ins Staunen kommen: Was der Herausgeber Raymond Dittrich in dem neu erschienenen Auswahlband „Bibliotheken der Dichter“ an Bibliotheksgedichten aus vielen Jahrhunderten zusammengetragen und durch Register erschlossen hat, ist von einer so überraschenden Vielfalt geprägt, dass man sich gern darin „festliest“. Viele bekannte und einige

Waldworte des Tages: Hier wohnt die Zeit

Hier wohnt die Zeit. Es zieht sich eine Spur ganz langsam Stein für Stein durch diese Weite. Der Raum erschließt sich neu von jeder Seite. Und jeder Orgelton wird groß und streckt sich aus, verwandelt sanft die Schritte durch das Haus bis manche innehalten, ungeplant, in Bildern lesen, anders als geahnt. Und ohne Eile wird