Kategorie: Aus der Praxis: Lyrik & Freiluftpoesie

Hier geht es um Gedichte in und aus meinem Lebensumfeld – aber auch um vielfältige Erfahrungen mit Literatur und Klang in verschiedenen Sprachen der Welt

Vom Lächeln der Dinge. Eine Erinnerung an Erwin Moser

Er hat das Lächeln in den Steinen entdeckt. Oder er wusste davon zu erzählen, warum die Scheune – mit so manchen Spuren und Verletzungen eines langen Lebens – dennoch so freundlich in die Welt schaute. Nein: gerade deshalb! Die Philosophie seiner fantasievollen Bilderwelten und literarischen Miniaturen steckt voller Ermutigungen – ohne die mühsamen Seiten des

Sonntagsmomente: Ins Blaue träumen

In stillen Stunden schaue ich gerne den Blättern zu: Ein leichter Windhauch – schon wippen sie an den Zweigen, verspielt und verbunden zu einem verwegenen Reigen, auf dass ein paar Tänzer sich lösen und einfach ins Blaue träumen, wie Federn fallen ins laubweiche Gras unter müden Bäumen, als rollten sie dort, Blatt für Blatt, einen

Welche Worte tragen weiter? – Impressionen einer Herbstreise

In kleinen Etappen reisen – diesmal durch 4 Bundesländer: Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Mecklenburg. Da bleibt Zeit für die Entdeckungen am Rande, für das Anhalten, für genaues Hinschauen und Lauschen. Orte für Worte – und das an jeder Station anders. Oder auch mit erstaunlichen roten Fäden, die sich überraschend zeigen und Verbindendes ahnen lassen. Reisen – das

„Die Welt gleicht einer Hochzeit“ – zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur

Ein Zitat von Ester Rabin aus ihren „Schattenbildern“, ausgewählt anlässlich des Europäischen Tages der jüdischen Kultur: „Die Liebe ist das einzige Erlebnis des Menschen, in dem er die Zerspaltenheit seines Ich wie die Brutalität der Welt vergessen kann, das einzige reine und ganz ungeteilte Glück, das ihm zu erreichen möglich ist. Dem Menschen, dem winzigen

Buchtipp des Tages: Die blaue Bank

Warum auch dieses Buch für mich ein „Rucksack“-Buch ist? Weil es ein Buch ist, das man mit hinaus in die Welt nehmen möchte, das man am liebsten draußen in der Natur durchblättert, die Blicke dabei immer wieder schweifen lässt, um mit der geweckten Aufmerksamkeit die Dinge und Menschen um sich herum zu betrachten. Weil es