Kategorie: Aus der Praxis: Lyrik & Freiluftpoesie

Hier geht es um Gedichte in und aus meinem Lebensumfeld – aber auch um vielfältige Erfahrungen mit Literatur und Klang in verschiedenen Sprachen der Welt

„zwischen himmel und erde das weite suchen“ – Notizblätter einer Reise

Die meisten Reisen haben ein Ziel. Aber das Ankommen an diesem Ziel muss nicht immer der vorrangige Zweck des Weges sein. Manchmal geht es eher um einen Orientierungspunkt im Verlauf einer gerundeten Folge von vielen Stationen. Nach der Philosophie eines solchen Reisens in vielen kleinen Etappen reihen sich die Tage wie Perlen einer Kette aneinander,

In der Bretagne: Wo legen die Schnecken sich abends zur Ruh?

Wo legen die Schnecken sich abends zur Ruh? In Rosenblüten mit seidigen Kissen wie Wiegen im Wind, die Schnecken, sie wissen: Ein jedes Wesen braucht manchmal ein Haus aus Duft, Licht und Farben. Komm, ruhe dich aus! Susanne Brandt, Bretagne 2018

Hooger Halligsommer: Engel hinter trotzigen Mauern

  Die Engel hinter trotzigen Mauern fürchten sich nicht, all die Spuren zu zeigen vom Zahn der Gezeiten: Risse, ein Staunen im zarten Gesicht. Sie kennen sich aus mit dem Sturm und der Flut, sind Boten noch immer, erzählen von Brüchen, verlorenen Flügeln, die neu sich entfalten aus Geistkraft und Mut. Susanne Brandt

Hooger Halligsommer: „Ein Lied aus Luft“

Hooger Halligsommer – dazu gehören Notizen, Lieder und Gedichte, die beim „Wohnen und Arbeiten auf Zeit“ im Sommer 2018 auf der Hallig entstehen. Den Anfang macht das Lied aus Luft, in dem schon ein bisschen pfingstlicher Geist mitschwingt… Foto: Susanne Brandt

Verbrannte Dichterinnen und Dichter – zum „Tag des Buches“ am 10. Mai

Der  „Tag des Buches“ – im Gedenken an die NS-Bücherverbrennung am 10. Mai vor 85 Jahren – scheint ein bisschen in Vergessenheit geraten zu sein neben dem „Welttag des Buches“, der regelmäßig Ende April breit beworben wird. Aber ein Blick in die Bücher der „verbrannten Dichterinnen und Dichter“ zeigt die bleibende Bedeutung von Worten und