Kategorie: Aus der Praxis: Lyrik & Freiluftpoesie

Hier geht es um Gedichte in und aus meinem Lebensumfeld – aber auch um vielfältige Erfahrungen mit Literatur und Klang in verschiedenen Sprachen der Welt

„Der Tag wird kommen…“ – Gedichte von Frauen aus Afghanistan bei „Free women writers“

Bei meinen Begegnung mit Geflüchteten aus Afghanistan ist die Situation von afghanischen Frauen immer mal wieder ein Thema. Wir tauschen dazu Erfahrungen, Hoffnungen und Gedanken aus – und wir erzählen einander von Nachrichten und Entwicklungen, die uns hier in Deutschland über die Medien oder über Erzählungen aus den Familien erreichen. Seit einiger Zeit liefert ab

Zum #Indiebookday 2018: Von der Schönheit des Alltäglichen

Meine Empfehlung zum #Indiebookday 2018, der den besonderen Büchern in unabhängigen/kleinen Verlagen gewidmet ist: „Wie der  Onkel Avrom Brot gegessen hat“ – eine kleine poetische Miniatur über die Schönheit des Elementaren: das Wasser, das Feuer, Himmel und Erde, Musik und Sprache, Liebe und Brot. Der Autor Israil Bercovici wurde am 20. Dezember 1921 im rumänischen

Waldworte des Tages: Was gehört uns?

Was gehört uns? Wir sind Gäste – eingeladen, um zu teilen. Denn nichts auf der Welt gehört nur uns allein. Was gehört zu uns? Wir sind Gäste – eingeladen, um voneinander zu lernen. Denn die Kultur, die jeden Menschen prägt, ist Teil eines weltweiten Austausches – seit Jahrtausenden. Was wird gehört? Wir sind Gäste –

Im Windschattenbug

Der Sturm pfeift durch das Loch in den Planken. Zusammengekauert im Windschattenbug warten Geschichten, lauschen lange schon, ob jemand fragt: Wer hat hier gelegen, gelitten, geliebt auf rauer See in der Nacht ohne Sterne? Warten, ob jemand die Zeichen deutet: Buchstaben, Zahlen, an Namen denkt und nicht aufhört, an Rettung zu glauben. Susanne Brandt

Waldworte des Tages: Schnee

              Auf der verschneiten Erde liegen Schatten und tiefe Spuren prägen ihr Gesicht. Mit einer Haut aus Flocken überzogen kommen die Dinge deutlicher ans Licht und leuchten milder als zur Regenzeit. Die Sinne wundern sich und werden weit, lauschen dem Klang aus winterlichen Tönen, entdecken Anmut im unfassbar Schönen,