Kategorie: Aus der Praxis: Lyrik & Freiluftpoesie

Hier geht es um Gedichte in und aus meinem Lebensumfeld – aber auch um vielfältige Erfahrungen mit Literatur und Klang in verschiedenen Sprachen der Welt

Themen und Variationen zum Erzählen von und mit Hans Christian Andersen

Blattläuse, Schnecken, Hundsblumen, Seifenblasen – es sind die eher unscheinbaren, oft missachteten und unterschätzen Dinge und Wesen am Wegrand des Alltags, die in den Märchen und Geschichten von Hans Christian Andersen eine besondere Aufmerksamkeit und Würdigung erfahren. Entdeckt hat er sie als Spaziergänger, als Reisender mit feinen Sinnen für das Kleine und Zarte, als stiller

Septemberwege: Wer hier vorbei kommt

Das alte Kochhaus ähnelt einem Ofen. In dicken Wänden speichert es die Wärme. Und wenn die Sonne, und bei Nacht die Sterne ihr Licht verschenken, sammelt es das auch, strahlt weiß noch unterm nebelgrauen Rauch. Wer hier vorbei kommt, lehnt sich an den Stein, atmet den Sommer mit allen Poren ein und zehrt davon in

Septemberwege: Federn und Stein

Er lauscht auf das Surren der Flügel deutet den Rhythmus der reisenden Schwäne der Kraniche, Bachstelzen Enten und Gänse mit feinem Gespür auch das Knirschen vom Zahnrad der Jahreslaufuhr nimmt er wahr in der Stille ahnt wohl was sich wandelt am Himmel auf Erden hier unter den Sternen noch offen wohin Susanne Brandt Im Park