Kategorie: Aus der Praxis: Lyrik & Freiluftpoesie

Hier geht es um Gedichte in und aus meinem Lebensumfeld – aber auch um vielfältige Erfahrungen mit Literatur und Klang in verschiedenen Sprachen der Welt

Am Wegrand der Woche: Frühlicht

Die Segel sammeln das Frühlicht des Tages und rollen es aus weit draußen auf See, wenn die Winde drin spielen mit Schwung und Gebraus.   vielleicht reicht die Wärme im Weißen Gewebe für Sturmzeiten, herbstlich – und noch in der Schwebe bleibt Goldstaub vom Sommer und rieselt ins Meer.   Und manchmal, da spülen die

Föhrer Inselzeiten: Zerzauste Bäume

Zerzauste Bäume wissen von dem Wind, der unermüdlich durchs Geflecht der Äste fegt, bis sich die Krone elegant zur Seite legt, das Tanzen lernt, zu eignen Formen findet, mit Himmel und mit Erde sich verbindet, auch in der Stille noch die Spur des Sturmes trägt, von Widerstand und Zuneigung geprägt.   Susanne Brandt

Föhrer Inselzeiten: Juli

Die Schwalben schlagen kühne Kapriolen und Austernfischer werfen ihren Schrei weit übers Feld und hoch zum blauen Himmel, die Wolken ziehen ungerührt vorbei, verwandeln ihre Formen in der Schwebe, verbinden sich, verwehen nach und nach. Der Wind vom Meer tanzt durch die Traumgebilde und hält die Lust am Fabulieren wach. Susanne Brandt

Caterina geht und geht…Musik, Kunst und Poesie im Bilderbuch

Caterina cammina cammina…so heißt ein weiteres musikalisches Bilderbuch von Elisabetta Garilli und Emanuela Bussolati: Es beschreibt Caterinas Wege durch eine magische Welt, in der das Mädchen immer wieder neue Fähigkeiten entdecken und erproben kann. Künstlerisch gestaltet wird auch mit dieser Geschichte die spielerische Beziehung zwischen Worten, Reimen und Musik, zwischen erzählenden Klängen und beschreibenden Bildern.

#wirsehenPfingstrot – zu Pfingsten

Anders umgehen mit dem Vertrauten – das gehört zu den prägenden Erfahrungen in diesem Frühjahr. Auch mit Pfingsten erlebe ich das so. Ich mag das Fest. Es bedeutet mir mehr als andere kirchliche Feste. Vertraut ist es mir gerade durch das nie ganz Fassbare, das mich wiederkehrend „bewegt“. Zum ersten Mal aber erlebe ich in