Kategorie: Aus der Praxis: Lyrik & Freiluftpoesie

Hier geht es um Gedichte in und aus meinem Lebensumfeld – aber auch um vielfältige Erfahrungen mit Literatur und Klang in verschiedenen Sprachen der Welt

Wald & Worte – zum Welttag der Poesie am Internationalen Tag des Waldes

„Internationaler Tag des Waldes“ und „Welttag der Poesie“ fallen jährlich am 21. März zusammen. Einerseits gilt es, sich über die Bedeutung von Wäldern weltweit Gedanken zu machen – in diesem Jahr zum 50. Jubiläum des Gedenktages.  Und die „Poesie“? Sie lässt sich nicht von bestimmten Zwecken und vorgefassten Zielen vereinnahmen – auch nicht für den

Sonntagsmomente: Im berührten Gesicht

Was teilt der Baum aus dem Inneren mit? Ein Leuchten wie Gold nach dem frischen Schnitt und Risse und Ringe erzählen von Jahren, die kostbar, durchwachsen, lebendig waren, lebendig bleiben - das endet nicht. Ein Werden geschieht im berührten Gesicht. Susanne Brandt

Der kleine Stein. Eine Geschichte zum Mitmachen, Nachspielen und Weiterspinnen im Freien

Geschichten wohnen überall. Besonders draußen im Freien! Am Wegrand. Bei den Steinen zum Beispiel. Die folgende Geschichte Der kleine Stein Übersicht zeigt mit Versen und Beispielfotos, wie eine einfache Geschichte mit Dingen, die sich im Garten so oder auch ganz anders finden lassen, entstehen kann. Was man dafür braucht? Ein paar Steine, ein „Häuschen“ (das kann

Ein Apfelbaum-Traum im Winter… und andere Geschichten in vielen Sprachen

„Ein paar Stühle und ein Tisch stehen unterm Apfelbaum…“ – als mich meine Kollegin Daniela Skokovic Ende Januar fragte, ob ich einen literarischen Video-Gruß an die Kinder in Pozega/Serbien zum weltweiten Vorlesetag #WorldReadAloudDay am 3. Februar beisteuern könnte, habe ich mich sehr über die tolle Initiative gefreut: Innerhalb von wenigen Tagen trafen sich auf dem

Natur vor der Tür: Von Amseln und Äpfeln

Ich schaue so gerne den Vögeln zu, den Amseln, die saftige Äpfel lieben, wie sie dabei picken und kullern und schieben, bis endlich die Frucht ganz zerlegt ist und hohl. Ein Amselmännchen, das wartet wohl fernab von den flinken und flatternden Frauen, hockt still unterm Tisch, um in Ruhe zu schauen. Erst wenn alle fort