Kategorie: Gemeinsam Frieden leben

Hier sind Beiträge zu finden, die sich – im Kontext von Philosophie, Theologie, Literatur, Schöpfung und einer „Kultur der Menschenrechte“ – mit der Situation von Menschen auf der Flucht und der gemeinsamen Suche nach Frieden befassen.

Wenn Angst in die Enge führt. Ein Kommentar

Der Begriff Angst – so lässt sich nachlesen – hat sich aus dem indogermanischen anghu für „beengend“ über althochdeutsch angust entwickelt. Er ist verwandt mit dem lateinischen angustus bzw. angustia für „Enge, Beengung, Bedrängnis“. Soweit die sprachlichen Wurzeln. Wie verhängnisvoll Angst und Enge im Leben miteinander verstrickt sein können, wird mir deutlich, je länger ich

Eine Fluchtgeschichte: Marisha – das Mädchen aus dem Fass

Manche Fluchtgeschichten sind uns in diesen Monaten wieder sehr nahe gerückt. Aber auch länger zurückliegende Erfahrungen gehören dazu und zeigen, was es bedeuten kann, wenn Menschen unter Verfolgung leiden und dann an der Landesgrenze zur erhofften Zuflucht abgewiesen werden: Ein dunkles Fass war monatelang ihr Versteck. Hunger, Krankheit und Angst begleiteten das Leben des jüdischen Mädchens

Es war einmal…: Roger Willemsen begegnet jungen Menschen in Afghanistan

Hunderte von Kinderzeichnungen, Aufsätzen und Briefen hat Roger Willemsen von seinen Afghanistan-Reisen als bewegende Dokumente junger Menschen aus einem von Krieg gezeichneten Leben mitgebracht. Bei einer Reise im Herbst 2012, die ihn von Kabul bis ins Panshir-Tal führte, hat Willemsen einige dieser Kinder besucht. Alles, was er dort mit und durch die Kinder erfahren und

Bilderbuch-Tipp: Am Tag, als Saída zu uns kam

Mit einem Koffer, aber ohne ein Wort kommt Saida in eine für sie fremde Welt. Immerhin ist sie dort nicht allein. Ein Mädchen möchte sich mit ihr anfreunden und hilft Saida dabei, nach den verlorengegangenen Wörtern zu suchen. Gemeinsam kommen sie nach und nach hinter das Geheimnis der ihnen jeweils fremden Sprachen und lernen voneinander:

„Dieser eine, aus Syrien geflohen…“ – vom Nachklang der Bilder beim Bahnfahren

Ich habe die Kommentare nicht gezählt, die ich nach der Kölner Silvesternacht im Netz gelesen habe. Für manche Impulse bin ich dankbar. Der Feinsinn, mit dem einige Autoren zurückhaltend geblieben sind bei der Benennung von Schuldigen, eher fragend und besonnen das beschreiben, was sich nicht auf den ersten Blick offenbart, hilft mir, genauer hinzusehen – statt schnell zu verstehen. Andere Berichte