Kategorie: Froh zu Fuß – Impressionen am Wegrand

#frohzufuss – das hat etwas mit Haltung zu tun. Der aufrechte Gang schenkt die Möglichkeit, den Alltag intensiver zu erleben. Bilder und Begegnungen, Gedanken und Texte begleiten diese tägliche Erfahrung und bringen mich als Freiluftpoetin immer wieder auf neue Ideen…

Wir lernen die Bezeichnungen der Pflanzen, aber kennen ihre Lieder nicht. Nachdenken über Sprache und Natur

Wer das Buch „Geflochtenes Süßgras“ von Robin Wall Kimmerer schon gelesen hat, erinnert sich vielleicht: In dem Buch erzählt die US-amerikanische Biologin, eine Angehörige der Potowatomi, nicht nur von der Natur. Sie thematisiert auch die Bedeutung von Sprache, speziell die Besonderheiten der Sprache ihrer Vorfahren. Ich möchte das hier nicht unangemessen verkürzt wiedergeben. Besser weiß

Im Rilke-Jahr: „Aus einem April“ – in lebendigen Natur- & Stadtlandschaften

Ich sehe es vor mir: das kontrastreiche Aprilwetter, noch unentschieden zwischen Wintergrau und Frühlingsleuchten. Ich kenne dieses Nebeneinander von Stadtlandschaft und Naturraum und spüre, wie Körper und Seele sich einlassen auf dieses Wechselspiel. Das lässt dieses Frühlingsgedicht des jungen Rilke so wiederkehrend frisch erscheinen, beschreibt es doch – wenn man es mit einem Bezug zum

Gärten erzählen: Gethsemane

Vor wenigen Tagen in Prag: Beim Spaziergang durch einen blühenden Klostergarten am Rande der Stadt entdeckte ich diese Skulptur mit dem Titel „Gethsemane“. Was das Foto nicht so deutlich zeigt: Aus einem alten, an diesem Ort noch tief verwurzelten Baumstumpf wurde das Gesicht herausgeschnitzt – nicht nur dieses eine, sondern auch noch andere, dazu verschlungene

Sonntagsmomente: Frühling in Prag

Im bereits gut gefüllten Reisetagebuch zu Tschechien kommt dieses kleine Blatt hinzu: Am Rande einer Tagung blieb Zeit für ausgedehnte Spaziergänge. Denn dazu lädt Prag mit seinen vielen grünen Parks, Wäldern und Gärten ein. Der Weg über den Petřin-Hügel mit den wunderbaren Aussichten über Fluss und Stadt wäre hier zu nennen, aber auch das Gebiet

Ausstellung & Weltgeschichtentag 2026: Ein feines Zusammenspiel in der Natur ans Licht bringen

Seit 2004 wird jedes Jahr am 20. März der Weltgeschichtentag gefeiert. Dahinter steht die Idee, an einem festen Tag im Jahr die Aufmerksamkeit (auch) auf das mündliche Erzählen von Geschichten zu richten und sich dabei weltweit mit anderen Erzählerinnen und Erzählern sowie Zuhörerinnen und Zuhörern verbunden zu wissen. Jeder Weltgeschichtentag steht unter einem bestimmten Motto.