Kategorie: Aus der Praxis: Erzählkultur, Poesie und Geschichten

Sonntagsmomente: Lesen heißt die Angst verwandeln

Selten ist mir so deutlich wie bei der medialen Berichterstattung der letzten Tage zum Coronoavirus aufgefallen, wie sehr es bei vielen Magazin- und Talkshow-Formaten darum geht, die Emotionen hochzupeitschen. Dabei ließe sich das, was wir zu diesem Thema wirklich wissen müssen, auch nüchterner und übersichtlicher zusammenfassen mit allem, was zu Hygiene, Prognosen,  Vorsichtsmaßnahmen und Risiken

Was Steine vom Leben erzählen – Gedanken zu einem spannenden Material für die kulturelle und ökologische Bildung

Am Anfang war ein Bilderbuch mit dem Titel „Tanzen können auch die Steine“ von Hilde Heyduck-Huth – ein stiller Klassiker, der mich seit den 1990er Jahren begleitet. Die warmen Bilder laden zum Schauen und Erzählen ein, öffnen vielfältige Bezüge zum Entdecken und Vergleichen in der Natur, regen die Phantasie zu immer wieder neuen Geschichten an,

Imagination und Verbundenheit – miteinander Gestaltungsmöglichkeiten entdecken

  „Um (die Gesellschaft) zu verändern, bedarf es kreativer Menschen, die es verstehen, Gebrauch von ihrer Imagination zu machen…“Kreativ“ ist ein Bewusstsein, das ständig in Bewegung ist, fortwährend Fragen stellt, dort Probleme entdeckt, wo andere zufriedenstellende Antworten finden, das fließende Situationen bevorzugt, in denen andere nur Gefahren wittern, das fähig ist zu selbständigen und unabhängigen

Kleine Fenster in die Wirklichkeit – Gedanken zu Gianni Rodari

„Alle Gebrauchsmöglichkeiten des Wortes allen zugänglich machen – das erscheint mir als ein gutes Motto mit gutem demokratischen Klang. Nicht, damit alle Künstler werden, sondern damit niemand Sklave sei“ (Rodari, GdP, S. 10).“ Mit Beginn des neuen Jahres gibt es bei den „Waldworten“ ein neues Kapitel zu Gianni Rodari (1920-1980). Besonders in Italien wird in

Tinotino Tinotina Tino tin tin tin – ein Spiel mit Wörtern, Tönen und Fantasie

Auf meinem Schreibtisch liegt das Bilderbuch „Tinotino, Tinotina, Tinotintintin“ von Elisabetta Garilli und Emanuela Bussolati, das mich an den Besuch im Atelier von Elisabetta Garilli erinnert. Nach und nach mache ich mir die Bildseiten der musikalischen Reise, die darin beschrieben wird, vertraut. Zu jeder Seite gibt es Musik – eingespielt vom Garilli Sound Project ,