Kategorie: Unterwegs entdeckt & notiert

Hier werden Reiseimpressionen, Erfahrungen, musikalische, literarische und philosophische Beiträge vom Unterwegssein in kleinen Zyklen vorgestellt – darunter vieles, was in verschiedenen Landschaften Europas gezielt erkundet und entfaltet wurde, um damit die Ideen für die Praxis zu erweitern.

Impressionen aus Polen II: Am Wasser zeichnen, ohne das Wasser zu zeichnen

Natur Journaling ist nicht einfach Natur- und Landschaftsmalerei. Hilfreich zur Orientierung sind drei Leitfragen, die das Schauen, Notieren und Skizzieren begleiten können: Was nehme ich wahr? Worüber staune ich (…oder vielleicht: Was frage ich mich)? Was kommt mir dabei in den Sinn (…und ggf.: welche Assoziation ergibt sich daraus)? Selbst wenn wir im selben Moment

Impressionen aus Polen I: Bachläufe. Natur- und Landschaftserfahrungen in der Region Pojezierze Pomorskie

Auf der Suche nach familiären Wurzeln? Nein, das ist es nicht. Irgendwas stört mich an dem Bild. Es gibt nichts mit mir Verwachsenes, nichts Bleibendes oder Verlorenes zu suchen, wenn ich dorthin reise, wo mein Vater, meine Großmutter, meine Urgroßeltern und deren Vorfahren geboren und aufgewachsen sind: an den Jezioro Pile (Pielburgsee) mit den umliegenden

Nature Journaling: Blick in den Knick

Knicks und andere Formen von Feldhecken prägen die Landschaft von Schleswig-Holstein in besonderer Weise. Als „lebende Zäune“ gezielt von den Menschen geschaffen, stellen sie halbnatürliche Ökosysteme dar. Vor allem durch die darin wachsenden Gehölze als Schutz- und Nistraum, Nahrungsquelle, Schattenspender und Windfänger kommt ihnen eine herausragende Bedeutung im Naturhaushalt für Mikroklima und Biodiversität zu. Zudem

Was lebendig bleibt: Nichts fällt ins Leere

Was bleibt, wenn jemand geht? Was bleibt lebendig angesichts der Vergänglichkeit? Wie gehen wir als Individuen und als Gesellschaft mit den existentiellen Erfahrungen von Wandel, mit der Spannung zwischen Anfang und Ende um? Besonders die Auseinandersetzung mit den Fragen nach Sterben und Tod gilt – so mein Eindruck – für viele eher als „Privatsache“, als