Kategorie: Unterwegs entdeckt & notiert

Hier werden Reiseimpressionen, Erfahrungen, musikalische, literarische und philosophische Beiträge vom Unterwegssein in kleinen Zyklen vorgestellt – darunter vieles, was in verschiedenen Landschaften Europas gezielt erkundet und entfaltet wurde, um damit die Ideen für die Praxis zu erweitern.

Wie die Fragen zur Welt kommen. Eine Geschichte zum Weiterfragen…

Draußen regnet es. Durch das geöffnete Fenster höre ich den Gesang der Vögel. Ab und zu bringt ein Windstoß die Blätter im Apfelbaum zum Flüstern. Vor mir im Zimmer liegen stapelweise Bildkarten, Bücher, Papiere, die in einer reisetauglichen Tasche Platz finden sollen. Morgen geht es erneut auf Seminarreise in den Süden. Und mit dabei sind

Pfingsten auf Föhr

Ein brausender Wind, ein flackerndes Licht, noch fassen es die Menschen nicht. Doch plötzlich wird ein Wort geweckt, von Geist und Feuer angesteckt, ein brausender Wind, ein flackerndes Licht. Ein zündendes Wort, ein farbiger Klang: Aus vielen Sprachen ein Gesang, mit Gottes Atem ausgesandt, von Mund zu Ohr, von Herz zu Hand: ein zündendes Wort,

Schweden im Mai: Leg die Hand an die Wand

Leg die Hand an die Wand und spüre die Wärme, die Stein nicht hervorbringt, doch aufnimmt und abgibt, Jahrhunderte schon. Auch Wachsen, das Blühen und Farbe bekennen, geschieht mit dem Licht dieses feurigen Sterns, den wir Sonne nennen. Denn alles, was ist in der werdenden Schöpfung, verbindet sich auf erstaunliche Weise, empfängt und verschenkt. Leg

Schweden im Mai: Zuflucht

Es ist gut, am Hafen das Hoffen zu lernen auf rettendes Land, auf ein bergendes Haus. Schwer ist es, sich alles das wegzudenken: ein Hafen ist da, doch die Rettung bleibt aus für Menschen in Booten, so nah schon am Land. Im Hoffen aber wohnt Widerstand, ein Aufbegehren für Würde und Leben, um Zuflucht zu

Schweden im Mai: Manchmal klopft das Licht an die Tür

Manchmal klopft das Licht an die Tür, wartet geduldig, bis jemand öffnet, erst einen Spalt breit, dann mutiger, endlich ganz weit. Jetzt kann das Licht sie ins Freie locken, die scheuen Sorgen, und weiß genau: Es bleiben noch viele ängstlich verborgen, lässt immer was da für die Nacht und den Morgen: ein leuchtendes Bild, einen