Autor: Susanne.brandt

Bedenkt und entdeckt das Leben in Lübeck oder unterwegs - am liebsten zu Fuß und in der Begegnung mit anderen. Lernt, schreibt, singt, erzählt, teilt und lässt sich jeden Tag vom Möglichen überraschen. Weitere Informationen: https://de.wikipedia.org/wiki/Susanne_Brandt

Schreiben im Grünen – eine Gartenreise durch Leipzig, Dresden und Jena

Das Denken, Lesen und Schreiben verändert sich im Freien. Die Pflanzen und Sinneseindrücke mischen sich ein, Begegnungsräume werden weiter und offener, auch für das Unvorhersehbare. Was ich unter „Freiluftpoesie“ verstehe, lebt von solchen Inspirationen und Bewegungserfahrungen im Freien und steht zugleich im Austausch und in der Tradition von Menschen, Ideen und Orten, die davon in

Wie wir uns die Welt erzählen – Visionen zwischen Demut und Retter-Rhetorik

Ein Kommentar „Erzählungen, die Lust auf Zukunft machen“ – so beschreibt Eckhart von Hirschausen das Anliegen der Klimamesse als Teilbereich der Leipziger Buchmesse 2023. Viel ist in der Welt passiert seit der letzten Buchmesse vor drei Jahren. Darum geht es bei vielen Veranstaltungen, Gesprächen und Neuerscheinungen – nicht nur im Rahmen des Klima-Programms, sondern in

Zum Tag der Erde 2023: Vogel(w)orte

Früh morgens, wenn viele noch schlafen und der Sonnenaufgang kurz bevor steht, ist ihre Stunde: Vögel verwandeln den Garten in einen  Konzertsaal. Ich liege wach und lausche durch das halb geöffnete Fenster in die Dämmerung – dankbar, dass diese Morgenstunde so reich an Tönen ist. Wie beklemmend wäre es, früh zu erwachen und vergeblich auf

Sonntagsmomente: Leise Verwandlung

Eigentlich ahnen wir ja was kommt Jahr für Jahr und doch üben wir wieder und wieder mit fröstelnder Hoffnung die Sprache der Knospen das lange Warten den Mut unsrer tiefen Sehnsucht zu trauen auch wenn andere Stimmen viel lauter sind als der winzige Aufbruch die leise Verwandlung ein Atemzug Susanne Brandt

Sonntagsmomente: Das Schöpferische in der Kultur braucht Zäsuren in der Natur

Zwei ganz unterschiedliche Bücher begleiten mich durch diese Zeit: Das eine – „Der Anfang einer neuen Welt. Wie wir uns den Klimawandel erzählen, ohne zu verstummen“  – enthält fünf bemerkenswerte Essays der Kultur- und Medienwissenschaftlerin Birgit Schneider, die mich in meiner bibliothekarischen wie freiberuflichen Arbeit aktuell ganz wesentlich inspiriert und zum Weiterdenken herausfordert. Das andere ist