Autor: Susanne.brandt

Bedenkt und entdeckt das Leben in Lübeck oder unterwegs - am liebsten zu Fuß und in der Begegnung mit anderen. Lernt, schreibt, singt, erzählt, teilt und lässt sich jeden Tag vom Möglichen überraschen. Weitere Informationen: https://de.wikipedia.org/wiki/Susanne_Brandt

Zum 1. Advent: Aufbruch – und ein Glitzern am Morgen

Ein Glitzern am Morgen von tausend Kristallen am Blütenrand. Der Frost mag es festlich und schmückt auch die Müden mit Diamant. Was welk und erschöpft war, das spürt wieder Halt: gerettete Würde, von außen nur kalt, von innen ein Singen, ein mutiges Lied vom Aufbruch der Rose. Und was geschieht? Susanne Brandt

Novemberausklang: In kalter Zeit ein Weilchen Wärme

In kalter Zeit ein Weilchen Wärme – aus Glut entfacht. Es wartet eine stille Stunde am Tor zur Nacht. Ein herber Duft von Zimt und Tannen zieht durch den Raum. Der Tag entweicht auf Zehenspitzen. Man hört es kaum. Er trägt das Laute, Ruhelose nun sanft davon. In seinen großen Manteltaschen, da schläft es schon.

„Suche nach dem Lebendigen“ – die Anthologie „Von Fluchten und Wiederfluchten“

Manche Bücher sind wie Bibliotheken: Da fängt man nicht am Anfang des „Regals“ an zu lesen und arbeitet sich Titel für Titel weiter vor. Nein, meistens lässt man sich neugierig machen von einzelnen Geschichten, zieht hier eine heraus, liest dort die erste Seite an, liest sich fest, wandert weiter…So auch in der Anthologie „Von Fluchten

Sonntagsmomente: Was Frieden heißt

Wir sind Gäste alle überall ohne Anspruch auf einen Platz am gedeckten Tisch, nicht geladen, um zu bleiben wie wir sind für immer. Aber immer willkommen, um im Lebendigen Heimat zu finden, wo Wind durch die Sorgen fährt und die Sonne uns wärmt nach dem Winter. Willkommen, wir alle unter einem Himmel, der Licht, Wind

Melodien ohne Worte – Musik aus dem Liederbuch הבה נשירה (Hawa naschira) / Teil 3

Wie jedes Jahr im November trafen sich gestern in Flensburg wieder Juden, Christen und Muslime zum Friedensfühler, einer gemeinsamen Besinnung auf die friedliche Nachbarschaft der Religionen in der Stadt. Dabei besuchten wir einander, luden dazu ein, das Singen und Beten der verschiedenen Religionen kennen zu lernen und im Fremden vielleicht die gemeinsame Friedenssehnsucht zu entdecken.