Kategorie: Orte und Landschaften in der Literatur

Sprache und Wahrnehmung der Welt um uns herum in einem lebendigen Wechselspiel – aus immer wieder neuen Perspektiven….

Ljubljana im September: Eine Stadt in Bewegung

Was mich an der Stadt so fasziniert? Die entspannte, junge Atmosphäre mit Kunst und Musik in allen Winkeln – mir zur besonderen Freude auch mit Kamishibai auf dem Marktplatz! Dazu die vielen originellen  Läden, Cafés  und Besonderheiten in den stillen Seitenstraßen. Und die Sprache des kleinen Landes entfaltet im Gesang einen großen Klang!

Zagreb im September: Am Rand zur Nacht

Was ich von Zagreb in Erinnerung behalten werde? Gute Gespräche, Begegnungen und Musik an jeder Straßenecke. Und als Entdeckung: die Gassen bergauf und am Rande, in denen sich keine Touristen mehr drängen. Dazu überall: die Liebe zum Verweilen auf bunten Märkten, Plätzen und Cafés im Freien.

Auf den Spuren von Eva Strittmatter in Brandenburg

„Vom Schreiben Natürlich könnte ich Auch komplizierter schreiben Und könnte Dichtung als Geheimmagie betreiben. Ich könnte Chiffren erfinden, Die nur fünf Leute verstehn, Und die andern wären die Blinden, Wir sechs allein könnten sehn…“ So schrieb die Dichterin Eva Strittmatter einst über das Schreiben. Das Gedicht gehörte zu den Texten, die am Samstag bei der

Föhrer Inselzeiten: Am Watt….Zeit für schöpferische Erfahrungen

Wohl mehr als 50 Tage habe ich in den letzten Monaten zwischen Dezember 2018 und Ende August 2019 Tage auf Föhr verbracht: Meistens am Wochenende. Zäsuren im normalen Arbeitsalltag. Ortswechsel vom vertrauten Zuhause zur anders vertrauten Bleibe auf Zeit. Vieles an Gedanken und Aufgaben, die mich gerade beschäftigen, habe ich dort mit hingenommen, um sie

Föhrer Inselzeiten: Meeresstille – tragend, tröstend, traumatisch

Die Lebenserinnerungen der Louisa Hansen-Rollfing nehmen auf Föhr ihren Anfang. Kindheit und Jugend in Nieblum – dann, Ende des 19. Jahrhunderts, die Auswanderung nach Amerika. So wie bei vielen in dieser Zeit: der Entschluss zum Aufbruch mit Mut und großen Erwartungen, schließlich die Überfahrt, erste Grenzerfahrung mit den existentiellen Strapazen auf hoher See. Nach mehreren