Hier geht es um Gedichte in und aus meinem Lebensumfeld – aber auch um vielfältige Erfahrungen mit Literatur und Klang in verschiedenen Sprachen der Welt
Waldbäume singen gern einen Sang, Nie werden dem Wald die Tage lang. Die Bäume halten die Blätter hin, Lassen kein Lied vorüberziehn. Es singt des Baumes kühle Gestalt Von Liebe die wie die Erdboden alt.
Ein bisschen passt der folgende Vers aus dem „Buch der Zeit“ (1889) von Arno Holz tatsächlich schon zum heute so milden Januartag (auch wenn dieser sich sicher noch nicht „Frühling“ nennen darf!) Wer wissen will, wie es mit dem „Reim- und Rythmenungethüm“ am Ende tatsächlich weitergeht, findet das Gedicht in voller Länge unter www.gedichte.eu Schon
Ein hübsches Pärchen ging einmal Tief in des Waldes Gründe. Sie pflückte Beeren ohne Zahl, Er schnitt was in die Rinde. Der pflichtgetreue Förster sieht’s. Was sind das für Geschichten? Er zieht sein Buch, er nimmt Notiz Und wird den Fall berichten. Wilhelm Busch
Du lieber Frühling! Wohin bist du gegangen? Noch schlägt mein Herz, was deine Vögel sangen. Die ganze Welt war wie ein Blumenstrauß, längst ist das aus! Die ganze Welt ist jetzt, o weh, Barfüßle im Schnee.