Kategorie: Aus der Praxis: Lyrik & Freiluftpoesie

Hier geht es um Gedichte in und aus meinem Lebensumfeld – aber auch um vielfältige Erfahrungen mit Literatur und Klang in verschiedenen Sprachen der Welt

In der polnischen Flusslandschaft: Feiner Dunst liegt im Tal

Landscape Writing und Akrosticha zu Reiseimpressionen in Polen, Teil 2: Flüsse sind anders: stärker von Kultur-, Siedlungs- , Handels- und Herrschaftsgeschichten der Menschen geprägt. Doch manchmal mischt sich auch das Meer an der Mündung mit ein, so dass ein lebendiger Austausch entsteht. Die Weichsel ist dafür ein gutes Beispiel. Von Flusslandschaften schreiben, heißt also: andere

Am Baltischen Meer: Welliger Anstieg im Dünenlicht

Meine Reiselektüre: „Rebellinnen zu Fuß. Auf den Spuren von elf literarischen Wanderinnen“ von Anneke Lubkowitz und ein Essay von Volker Demuth zu Landscape Writing. Die Texte berühren sich, inspirieren und öffnen zugleich jeweils für sich unterschiedliche Perspektiven, die das eigene Unterwegssein (nicht nur, aber auch zu Fuß) in Landschaften – diesmal in Polen – begleiten.

Sonntagsgedanken: Alles im Fluss….

Flüsse faszinieren. Immer wieder und immer wieder anders erzählen sie: alles fließt – von der Quelle bis zur Mündung und endlos darüber hinaus. Das Ende ist nie Schlusspunkt, sondern Übergang: Der Fluss geht über in einen anderen Fluss, in einen See, ins Meer…dem Himmel so nah. „[Der Fluss] spricht nicht in Sätzen, aber er denkt

Schöpfungszeit: Mit veränderter Wahrnehmung anders erzählen, singen und leben

Komorebi – so lerne ich bei meiner täglichen „grünen Runde“ zur Tagesmitte im Übergangsgarten auf dem Koberg: Das ist Japanisch und bedeutet etwa „Das Sonnenlicht, das durch die Blätter der Bäume fällt“ – wenn es überhaupt möglich ist, dafür eine angemessene Übersetzung zu finden. Ich traue mir nicht zu, das wirklich zu beurteilen und kann

Entdecken – Mut fassen – wachsen lassen. Mit Nature Journaling durch die Schöpfungszeit

Was können wir an einer Wilden Möhre alles entdecken? Nature Journaling regt uns dazu an, genau hinzuschauen und Zusammenhänge zu erkennen. Dabei geht es nicht darum ein „Objekt“ zu untersuchen und abzuzeichnen, sondern beim genauen Hinschauen die Beziehung zur Mitwelt vielleicht neu und anders zu erleben und zu deuten. Denn manchmal zeigt sich gerade im