Kategorie: Froh zu Fuß – Impressionen am Wegrand

#frohzufuss – das hat etwas mit Haltung zu tun. Der aufrechte Gang schenkt die Möglichkeit, den Alltag intensiver zu erleben. Bilder und Begegnungen, Gedanken und Texte begleiten diese tägliche Erfahrung und bringen mich als Freiluftpoetin immer wieder auf neue Ideen…

#kulturtagebuch 03. November 2020: Inkognikunst in der Norderstraße – immer geöffnet!

Wer Flensburg kennt, kennt meistens auch die Katzen in der Norderstraße – auf die Mauern gemalt von N.N.: Manche lassen sich leicht finden, andere werden eher zufällig entdeckt, haben sich im Schatten eines Hauseingangs versteckt. Und jede von ihnen ist von ganz eigener, unverwechselbarer Gestalt. Ich gehe den Weg fast jeden Tag. Lange dachte ich,

Sonntagsmomente: Jahreslaufbewegung

Rund 1600 km Fußweg und 7 Monate liegen zwischen diesen beiden Fotos: derselbe Ort, derselbe Baum – aber ganz unterschiedlich sind die Facetten, die das „Leben dazwischen“ prägen. Nein, ich bin nicht von Flensburg bis nach Florenz gewandert (auch wenn ich das sehr gern mal tun würde!). Verreist war ich in den vergangenen Monaten kaum.

Zu Fuß durch das Inselmeer

Ich konnte ihn in diesem Sommer über einzelne Abschnitte erproben: den Wanderweg „Öhavsstien“ im süddänischen Inselmeer, der in Etappen an den Küsten von Langeland, Aerö und Fünen entlang führt. Über insgesamt 220 km bietet die Strecke immer wieder neue Ausblicke und sympathisch viel Flexibilität bei der Einteilung und Planung des Verlaufs. Was mir gefällt: Schon

Von Wegen und Worten

Das Dichten hab ich beim Gehen gelernt mit offenen Sinnen: Hier sehe ich dies, dort höre ich das, dazwischen bleibt Luft zum Spinnen am zarten Faden aus Bild und Klang.   Zuerst sind die Wortfasern viel zu lang. Dann aber schleicht sich ein Rhythmus ein mit jedem Schritt.   Und wenn sich der Faden zur

Was beim Gehen geschieht – zwei Buch-Tipps

“Beim Gehen in der freier Landschaft verflechten sich objektive und subjektive Realität auf eine ungewohnte Art. Die “Pforten der Wahrnehmung” öffnen sich für die Gesamtheit der Erscheinungen. Man betritt eine Region, die höher ist als der Alltag. Dort angekommen, hat man die Freiheit zu pendeln: zwischen Phasen weitgehender Konzentration auf den Fluss des inneren Erlebens,