#frohzufuss – das hat etwas mit Haltung zu tun. Der aufrechte Gang schenkt die Möglichkeit, den Alltag intensiver zu erleben. Bilder und Begegnungen, Gedanken und Texte begleiten diese tägliche Erfahrung und bringen mich als Freiluftpoetin immer wieder auf neue Ideen…
Wer könnte sammeln das salzige Blau und das Wolkenwehen kein Gefäß keine Hand kein Gedanke nichts wäre so groß zu fassen all das am Wegrand aber bleibt ein Blühen offen für Einfälle vom Himmel Susanne Brandt
Unterwegssein – das lässt an Urlaub denken und ist doch zugleich eine alltägliche Herausforderung. In einem weiter gefassten Sinne meint Unterwegssein eine Veränderungserfahrung, wie sie körperlich, sozial und seelisch besonders intensiv wahrnehmbar wird, wenn wir uns in verschiedenen Lebenssituationen auf den Weg machen. Die Perspektive wechseln. Das enge Kreisen um unsere kleine Welt unterbrechen und
Es ist ja immer wieder spannend zu erleben, wie sehr die Natur die Erzähllust beflügelt, wie dieser feine Wind des Überraschenden und Unverfügbaren, der im Freien das Ordnen, Erkennen und Durchschauen durchweht, besondere Chancen bietet: Wie binde ich ungeplante Ideen und Eindrücke mit ein in den Erzählfaden? Wie nehme ich spontane Ideen und Gedanken der
Manche Wege sind lang. Da ist Ausdauer gefragt. Besonders dann, wenn immer wieder neue Anstrengungen nötig sind, um voran zu kommen. „Sind wir jetzt bald da?“, fragt der kleine Elefant seinen Papa Elefant. Und schon tut sich ein neuer Hügel auf, ein Fluss, ein Tal…Irgendwann reicht es dem kleinen Elefanten: Er brüllt, er ist enttäuscht
Es ist eine Neuauflage – als Extradruck in der feinen Anderen Bibliothek: die so wunderbar von Ilja Trojanow und Susanne Urban zusammengestellte Sammlung von „Zufußgehgeschichten“ unter dem Titel „Durch Welt und Wiese“. Wie hier schon mehrmals erwähnt: Ich sammle solche Bücher über das Zufußgehen. Und bei diesem beginnt die Freude schon mit dem einleitenden Essay