Kategorie: Aus der Praxis: Erzählkultur, Poesie und Geschichten

Vom dreifachen Einfluss der Emotionen – Impulse zum Kamishibai-Erzählen mit Erwachsenen

Zu den Praxisfragen, die mir oft begegnen, gehören folgende: Wie lässt sich Kamishibai bei Erwachsenen einsetzen? Vielleicht speziell für Senioren? Was gibt es dabei zu bedenken? Pauschale Antworten helfen da nicht weiter – aber vielleicht ein paar Überlegungen aus der Praxis für die Praxis. Zunächst: Mit der Suche nach speziellen „Seniorengeschichten“ wird man dem Anliegen

Vom Werden auf Erden – Orgelmusik und Texte im Friesendom

Eli, Eli – es möge endlos sein: der Sand und das Meer, das Rauschen des Wassers, ein Funke des Himmels, verströmendes Licht. Lass endlos sein das Beten der Menschen, die Stimmen, die Stille, ein Klingen vor dir. Text (im Original Hebräisch): Hannah Szenes (1921-1944) Deutsche Nachdichtung: Susanne Brandt Melodie: David Zehavi  / (aus: Kirchentagsliederheft FreiTöne, 2017)

Bilderbuchtipp (nicht nur) für kalte Tage: Die Teestunde im Wald

Was ich als Lektorin nicht missen möchte: die monatliche Vorlese-Stunde in der Stadtbibliothek Flensburg. Ich lasse mich einfach so gern von den Kindern überraschen, die hier Gelegenheit bekommen, neue Bilderbücher kennenzulernen – und dabei oft ganz andere Dinge entdecken und liebgewinnen als ich mir das mit den Büchern allein am Schreibtisch hätte vorstellen können. Wie

Kamishibai in Italien – vielfältig und in Bewegung

Die internationale Kinderbuchmesse in Bologna ermöglicht jährlich den internationalen Austausch unter Menschen, die sich für Kinderliteratur und Erzählkulturen engagieren. Sie hat sicher auch dazu beigetragen, dass sich in Italien eine Kamishibai-Bewegung entfalten und weiterentwickeln konnte, die einerseits von Kontakten zur japanischen Kamishibai-Tradition inspiriert ist, zugleich aber auch Raum lässt für verschiedene Akzente und Spielarten mit

Verona im September: Laut und leise

Wie Verona klingt? Zunächst mal: keineswegs leise. Die knatternden Vespas hallen durch alle Gassen und ein Gang durch eine der überfüllten Straßen ist wie ein Bad im Sprachenmeer. Taucht man jedoch in die Stille einer alten Kirche ein, weiß man sich von Geschichten aus 1000 Jahren umgeben. Die aber werden leise erzählt – durch Bilder.