Kategorie: Unterwegs entdeckt & notiert

Hier werden Reiseimpressionen, Erfahrungen, musikalische, literarische und philosophische Beiträge vom Unterwegssein in kleinen Zyklen vorgestellt – darunter vieles, was in verschiedenen Landschaften Europas gezielt erkundet und entfaltet wurde, um damit die Ideen für die Praxis zu erweitern.

Sonntagsmomente: Luftverbunden

Luftverbunden mit surrenden Schwingen suchen die Gänse das Weite im Wind, lösen sich langsam vom sicheren Land, formen gemeinsam ein tanzendes Band, lassen sich nieder, erheben sich wieder – ein Kommen und Gehn. Staunende werden offene Bilder am Himmel sehn. Susanne Brandt

„Neue Horizonte erfahren“ – zum Welttag des Buches

Der „Welttag des Buches“ öffnet den weltweiten Blick auf das Lesen und die Welt der Bücher – ein guter Anlass, um sich an diesem Tag an den Bibliotheks-Projekten von Pan y Arte in Nicaragua zu freuen. Durch Spenden lässt sich die Weiterentwicklung der dortigen Angebote für Leseförderung und Kultur nachhaltig unterstützen. http://panyarte.de/de/projekte/bibliothek-buecherbus/spendenaktion.html In diesen und anderen Projekten

„Seht die Bäume unter dem Himmel“ – Singen mit dem Liederbuch הבה נשירה (Hawa naschira) / Teil 2

Kürzlich habe ich an dieser Stelle am Beispiel des Liedes „Frühlingsregen“ einen Einblick in das Liederbuch  הבה נשירה (Hawa naschira) und damit in die Tradition des Singens an der Talmud-Tora-Schule gegeben. http://waldworte.eu/2016/03/28/fruehlingsregen-ein-nachdenken-ueber-das-singen-an-der-hamburger-talmud-tora-schule/   Daran möchte ich heute und in den folgenden Wochen nun weiter anknüpfen, um einzelne Beispiele aus dieser besonderen Liedersammlung wieder lebendig werden zu lassen.

„Frühlingsregen“ – ein Nachdenken über das Singen an der Hamburger Talmud-Tora-Schule

Ich denke zurück an die Talmud-Tora-Schule im Hamburger Grindelviertel. Immer wieder. In den 1980er Jahren habe ich dort am Fachbereich Bibliothekswesen, der damals im Gebäude der  jüdischen Talmud-Tora-Schule untergebracht war, meine Diplomarbeit über Geschichte und Ausgabeformen von Kinderliederbüchern geschrieben. Leider wusste ich zu der Zeit noch nicht, dass rund 50 Jahre zuvor – im Jahre

Märzsonne oder Von der Poesie des Zufalls

Nun kriecht aus seinem Schneckenhaus das wintermüde Leben: ein Glockenklang, ein Federflaum – aus Schwere wird ein Schweben. Susanne Brandt, am 25.3.2016   Es kann passieren, dass bei der Gartenarbeit unverhofft kleine poetische Miniaturen ihren Anfang nehmen – verdichtete Momente, die einen sozusagen anwehen,  während man gerade dabei ist, im Gartenbeet etwas aufzuräumen. Nun bin ich eigentlich keine besonders eifrige Gartenbeetaufräumerin.