Kategorie: Unterwegs entdeckt & notiert

Hier werden Reiseimpressionen, Erfahrungen, musikalische, literarische und philosophische Beiträge vom Unterwegssein in kleinen Zyklen vorgestellt – darunter vieles, was in verschiedenen Landschaften Europas gezielt erkundet und entfaltet wurde, um damit die Ideen für die Praxis zu erweitern.

Sonntagsmomente: Schattentheater

Noch einmal ein Fest, denkt die Sonne, noch einmal ein farbiges Spiel mit Schattentheater der Blätter, noch einmal verschenkt sie so viel, wirft Wärme vom Himmel und wechselndes Licht, malt tanzende Schatten ins fremde Gesicht, weckt herbstliche Wehmut und schwingt ihren Hut, mischt Funken von Sehnsucht und Übermut zur letzten Verbeugung des Sommers. Er geht

Sonntagsmomente: Regenbogensommer

Nur für Sekunden nicht festzuhalten gleich wird es regnen es dunkelt schon da malt das Licht ein flüchtiges Zeichen spielt mit dem Wasser erzählt davon wie so ein Schönwerden einfach geschieht aus der Berührung unfassbar klein dennoch der Weite des Himmels traut nicht wie ein Tropfen auf heißem Stein   Susanne Brandt

Frei-Räume erfahren – vom Wirken und Wandel im Vertrauten

Wo entstehen Ideen? Wie formen und verändern sich Gedanken? Manchmal am Schreibtisch, häufiger in der Begegnung mit anderen, meistens in Bewegung,  beim Spazierengehen, unterwegs in der Fremde, auf vertrauten Wegen im Hause… Es ist spannend zu erleben, wie Räume das musische Empfinden beeinflussen: Der freie Blick in den Garten oder auf die Straßen der Stadt

Wenn Geschichten singen und klingen….

Musik, Tanz und Gesang im Bilderbuch Das gehört für mich zu den ganz besonders schönen Leseerlebnissen:  Man liest eine Bilderbuchgeschichte vor, und plötzlich möchte man singen und summen, mit Körper und Gesten tänzerische Bewegungen nachempfinden – und die Kinder sind sofort mit dabei! Wie gut, dass das so ist! Denn der interaktive Einbezug von Kindern

Verdichtete Stimmen in einer rissigen Welt

„Ein Gedicht kann Gedächtnis stiften und als tote Buchstaben vom lebendig sinnenden Denken zeugen“ (Hannah Arendt, aus: „Ich selbst, auch ich tanze. Die Gedichte, München 2015) Wie und warum können Gedichte etwas bewirken? Hin und wieder stellt sich für mich diese Frage. Nicht, weil das Schreiben einen zuvor definierten Zweck bräuchte. Vielmehr steht vor dem Schreiben ein