Hier werden Reiseimpressionen, Erfahrungen, musikalische, literarische und philosophische Beiträge vom Unterwegssein in kleinen Zyklen vorgestellt – darunter vieles, was in verschiedenen Landschaften Europas gezielt erkundet und entfaltet wurde, um damit die Ideen für die Praxis zu erweitern.
Ein Baum verwurzelt im Unsichtbaren so mutig dem Offenen zugewandt geübt im Gespräch mit den wechselnden Winden an grauen Tagen an blauen Tagen ein Baum Susanne Brandt
Sommerluftleicht schlüpft der Tag aus den Schuhen um barfuß durchs blühende Gras zu rascheln den sanften Sog der Gezeiten zu spüren auf Zehenspitzen ein leuchtendes Band an den Himmel zu zaubern nicht nur zum Schein Susanne Brandt
Eli, Eli – es möge endlos sein: der Sand und das Meer, das Rauschen des Wassers, ein Funke des Himmels, verströmendes Licht. Lass endlos sein das Beten der Menschen, die Stimmen, die Stille, ein Klingen vor dir. Text (im Original Hebräisch): Hannah Szenes (1921-1944) Deutsche Nachdichtung: Susanne Brandt Melodie: David Zehavi Aus: FreiTöne, Kirchentagsliederbuch 2017
Manchmal nach langer Nacht leuchtet die Lichtfrau einen Winkel der Welt aus bringt Verborgenes zum Glänzen und was sie da aufspürt verwandelt sich auch in uns. Susanne Brandt
Zum Internationale Kinderbuchtag 2021 am 2. April spürte Margarita Engel (USA) unter dem Motto „The music of words“ in ihrer Botschaft der fantasievollen Verbindung von Sprache und Klang nach. In Flensburg konnte aus diesem Anlass zugleich eine erste Ausstellung auf dem „Erzählweg“ bei der Büchereizentrale Schleswig-Holstein eröffnet werden. Ermöglicht wurde diese Gelegenheit, Bilderbuchkunst und Fantasie ins