Kategorie: Unterwegs entdeckt & notiert

Hier werden Reiseimpressionen, Erfahrungen, musikalische, literarische und philosophische Beiträge vom Unterwegssein in kleinen Zyklen vorgestellt – darunter vieles, was in verschiedenen Landschaften Europas gezielt erkundet und entfaltet wurde, um damit die Ideen für die Praxis zu erweitern.

Gärten erzählen: Gethsemane

Vor wenigen Tagen in Prag: Beim Spaziergang durch einen blühenden Klostergarten am Rande der Stadt entdeckte ich diese Skulptur mit dem Titel „Gethsemane“. Was das Foto nicht so deutlich zeigt: Aus einem alten, an diesem Ort noch tief verwurzelten Baumstumpf wurde das Gesicht herausgeschnitzt – nicht nur dieses eine, sondern auch noch andere, dazu verschlungene

Sonntagsmomente: Frühling in Prag

Im bereits gut gefüllten Reisetagebuch zu Tschechien kommt dieses kleine Blatt hinzu: Am Rande einer Tagung blieb Zeit für ausgedehnte Spaziergänge. Denn dazu lädt Prag mit seinen vielen grünen Parks, Wäldern und Gärten ein. Der Weg über den Petřin-Hügel mit den wunderbaren Aussichten über Fluss und Stadt wäre hier zu nennen, aber auch das Gebiet

In der polnischen Flusslandschaft: Feiner Dunst liegt im Tal

Landscape Writing und Akrosticha zu Reiseimpressionen in Polen, Teil 2: Flüsse sind anders: stärker von Kultur-, Siedlungs- , Handels- und Herrschaftsgeschichten der Menschen geprägt. Doch manchmal mischt sich auch das Meer an der Mündung mit ein, so dass ein lebendiger Austausch entsteht. Die Weichsel ist dafür ein gutes Beispiel. Von Flusslandschaften schreiben, heißt also: andere

Am Baltischen Meer: Welliger Anstieg im Dünenlicht

Meine Reiselektüre: „Rebellinnen zu Fuß. Auf den Spuren von elf literarischen Wanderinnen“ von Anneke Lubkowitz und ein Essay von Volker Demuth zu Landscape Writing. Die Texte berühren sich, inspirieren und öffnen zugleich jeweils für sich unterschiedliche Perspektiven, die das eigene Unterwegssein (nicht nur, aber auch zu Fuß) in Landschaften – diesmal in Polen – begleiten.

Pfingsten in Leuven: Schwebende Klänge & schwere Brocken

Pfingsten geht es um ein Hörwunder – so lese und verstehe ich es bei der Theologin Sarah Vecera. Menschen erleben, wie verschiedene Stimmen Gehör finden in einer Gemeinschaft, die von Vielfalt geprägt ist. Verständigung in der Mehrsprachigkeit – das ist hier das Erstaunliche. Dabei wirkt sich gerade das Zuhören in besonderer Weise auf Beziehungen aus: