Autor: Susanne.brandt

Bedenkt und entdeckt das Leben in Lübeck oder unterwegs - am liebsten zu Fuß und in der Begegnung mit anderen. Lernt, schreibt, singt, erzählt, teilt und lässt sich jeden Tag vom Möglichen überraschen. Weitere Informationen: https://de.wikipedia.org/wiki/Susanne_Brandt

Welche Worte tragen weiter? – Impressionen einer Herbstreise

In kleinen Etappen reisen – diesmal durch 4 Bundesländer: Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Mecklenburg. Da bleibt Zeit für die Entdeckungen am Rande, für das Anhalten, für genaues Hinschauen und Lauschen. Orte für Worte – und das an jeder Station anders. Oder auch mit erstaunlichen roten Fäden, die sich überraschend zeigen und Verbindendes ahnen lassen. Reisen – das

„Die Welt gleicht einer Hochzeit“ – zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur

Ein Zitat von Ester Rabin aus ihren „Schattenbildern“, ausgewählt anlässlich des Europäischen Tages der jüdischen Kultur: „Die Liebe ist das einzige Erlebnis des Menschen, in dem er die Zerspaltenheit seines Ich wie die Brutalität der Welt vergessen kann, das einzige reine und ganz ungeteilte Glück, das ihm zu erreichen möglich ist. Dem Menschen, dem winzigen

Buchtipp des Tages: Die blaue Bank

Warum auch dieses Buch für mich ein „Rucksack“-Buch ist? Weil es ein Buch ist, das man mit hinaus in die Welt nehmen möchte, das man am liebsten draußen in der Natur durchblättert, die Blicke dabei immer wieder schweifen lässt, um mit der geweckten Aufmerksamkeit die Dinge und Menschen um sich herum zu betrachten. Weil es

Buchtipp des Tages: Was macht man mit einer Idee?

Eigentlich könnte diese „Ideengeschichte“ im Regal bei der Philosophie für Kinder stehen. Aber es wäre jammerschade, wenn sie dort zu selten gesucht und gefunden wird. Denn das Geniale an diesem Bilderbuch ist ja gerade, dass man zu seiner Geschichte und zu seinen Bildern so wunderbar philosophieren kann, ohne dafür wissen zu müssen, was Philosophie eigentlich

Sonntagsmomente: Gesichter erzählen von Leben und Tod – gegen die Gewalt im Mittelmeer

„Ich lebe am Meer. Unzählige Male habe ich Zeichen in den Sand gemalt, die von der nächsten Welle überspült und unkenntlich gemacht worden sind. Ein Spiel im Rhythmus der Gezeiten. Mit diesem Gesicht aber ist es anders! Nur wenige Sekunden, dann waren auch seine Konturen fortgespült. Ich stand daneben und konnte das nicht verhindern. Kein