Ausstellung & Weltgeschichtentag 2026: Ein feines Zusammenspiel in der Natur ans Licht bringen

Seit 2004 wird jedes Jahr am 20. März der Weltgeschichtentag gefeiert. Dahinter steht die Idee, an einem festen Tag im Jahr die Aufmerksamkeit (auch) auf das mündliche Erzählen von Geschichten zu richten und sich dabei weltweit mit anderen Erzählerinnen und Erzählern sowie Zuhörerinnen und Zuhörern verbunden zu wissen. Jeder Weltgeschichtentag steht unter einem bestimmten Motto. In diesem Jahr heißt es „Light in the Dark“. 

Mir persönlich ist es an diesem Tag wie auch an vielen anderen Tagen des Jahres ein besonderes Anliegen, dem Erzählen einen Platz mitten im Leben zu geben und sich dabei gern mit anderen Initiativen und Ausdrucksformen zu verbinden. Denn ich glaube, dass viele Erzählkulturen und Varianten – mit und ohne Kamishibai – so ihren Anfang genommen haben: als vielfältige Form von  Kommunikation, Austausch und Gemeinschaft mit Ideen und Botschaften, vermittelt durch Sprache, Bilder, Gesten, Musik…

So auch an diesem 20. März in der Gemeindebücherei Stockelsdorf.

Von Kreisläufen und Gemeinschaften

Anlass der Veranstaltung war die Eröffnung der Ausstellung „Alles in Bewegung. Natur & Nahrung rund um den Tremser Teich“.  Mit Naturfotografien der Naturfotografin Anna Sander, gestaltet von FÖJi Nathan Chauveau  in Zusammenarbeit mit der Initiative natur.erleben.vorwerk des Bürgerhauses Vorwerk-Falkenfeld, freuten sich die Besucher und Beteiligten über die erste Gelegenheit, an diesem gastfreundlichen Ort die Ausstellung zu erleben und dazu ins Gespräch zu kommen.

Der Tremser Teich und der angrenzende Naturerlebnisraum Fackenburger Landgraben sind von Stockelsdorf wie von Lübeck- St. Lorenz Nord aus ein wertvolles Gebiet mit einer vielfältigen Tierwelt und Möglichkeiten zum Entdecken und Entspannen für die Menschen in den angrenzenden Wohnquartieren. Die Ausstellung holt das feine Zusammenspiel in den natürlichen Kreisläufen ans Licht und erzählt von der Bedeutung dieser Vielfalt.

Auch viele traditionelle Geschichten aus aller Welt erzählen davon.

Deshalb gehörte es zur Ausstellungseröffnung am Weltgeschichtentag dazu, mit einer traditionellen Geschichte aus Zentralafrika an das Zusammenspiel von Leben und Nahrungskreisläufen – hier zwischen Fröschen und Mücken – zu erinnern und dabei zugleich ein Beispiel dafür zu geben, wie sich Fotokunst, Sachtexte und Märchen in der Vermittlung von gemeinsamen Anliegen und Botschaften ergänzen können.

Fotos: Klaus-Uwe Nommensen

Quelle zur Geschichte HIER

 

 

 

Susanne.brandt

Bedenkt und entdeckt das Leben in Lübeck oder unterwegs - am liebsten zu Fuß und in der Begegnung mit anderen. Lernt, schreibt, singt, erzählt, teilt und lässt sich jeden Tag vom Möglichen überraschen. Weitere Informationen: https://de.wikipedia.org/wiki/Susanne_Brandt