Lieder in Bewegung durch Zeiten und Räume – eine europäische Begegnung von Worten und Tönen

Transformation – das meint Übergang und Umformung vor einem längeren zeitlichen Horizont. Was das für Geschichte und Praxis des Kirchenlieds bedeutet, stand als Frage bei der diesjährigen Tagung der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Hymnologie in Lögumkloster/DK im Raum.

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Ein Fachpublikum aus Skandinavien und der Schweiz, aus Deutschland, Ost- und Mitteleuropa und sogar Taiwan war dazu in das dänische Tagungs- und Einkehrzentrum gereist. Weiterlesen

Sonntagsmomente: Thomaslied – ein europäischer wie ökumenischer Zusammenklang

Thomaslied_RG_zwei Seiten auf ein BlattEin europäischer wie ökumenischen Zusammenklang wurde jetzt durch die reformierte Thomaskirche in Liebefeld/Schweiz anlässlich von „50 Jahre Thomaskirche – 500 Jahre Reformation“ möglich gemacht:  Über einen Liedwettbewerb, ausgeschrieben in kirchenmusikalischen Zeitschriften in der Schweiz, in Deutschland und Österreich, hatte die Gemeinde einen Text gesucht, der das „Allein aus dem Glauben“ von der Reformation her und das „Glauben und Zweifel“ von Thomas aus  in heutiger Sprache und poetisch dichten Worten zur Sprache bringen sollte. Die Melodie war  vorgegeben: Im englischsprachigen Raum trägt  jede Kirchenliedmelodie einen Namen, der von den oft wechselnden Texten unabhängig ist. Eine Melodie aus dem 18. Jahrhundert heisst „ST. THOMAS“, weil sie ursprünglich für ein Lied des Thomas von Aquin, „Tantum ergo sacramentum“ geschaffen wurde (sie steht mit einer deutschen Fassung dieses Textes auch heute noch im Katholischen Gesangbuch bei der Nr. 219).  Weiterlesen